Erstellt am 13. Februar 2016, 05:18

von Rupert Kornell

Aussichtsplattform bringt neuen Blick auf Gars. Nordturm der Burg wird begehbar gemacht und erhält auch Aussichtsplattform. Kostenpunkt: ca. 150.000 Euro.

Die Pläne für den Ausbau des Bergfrieds liegen auf dem Tisch, nun geht es an die Umsetzung. Bei der letzten Besprechung vor dem Baubeginn mit dabei waren Techniker Erich Cada, Rene Steininger und Fritz Höfler von der bauausführenden Firma Unfried, Gemeinderat Gerald Steindl, Bauhistoriker Oliver Fries, Bärbel Urban-Leschnig vom Bundesdenkmalamt, Zivilingenieur Werner Retter, Bürgermeister Martin Falk, Thomas Nichtawitz, der für die Protokollführung verantwortlich zeichnete, und Burg Gars-Geschäftsführer Rudolf Berger (von links). Foto: Rupert Kornell  |  NOEN, Rupert Kornell

„Jetzt geht's los!“, war der allgemeine Tenor der Startbesprechung zur Umsetzung des Projekts „Begehbarmachung des Nordturms der Burg Gars“.

Knapp 150.000 Euro sind für dieses Vorhaben veranschlagt, das, wie die NÖN bereits ausführlich berichtete, vorsieht, dass im Innern des Nordturms eine Stiegenkonstruktion mit verschiedenen Zwischenebenen und einer Aussichtsplattform errichtet wird.

Auch Aspekt der Nachhaltigkeit wichtig

„Damit“, so Bürgermeister Martin Falk, „wird für Tagesausflügler der Besuch der historischen Anlage noch attraktiver gestaltet. Mit der Realisierung dieses Projekts sind wir überzeugt, dass die Besucherzahlen auf dem Garser Wahrzeichen erheblich gesteigert werden, wovon auch die heimische Gastronomie profitieren wird.“

„Schon in den nächsten Tagen wird mit der Umsetzung aufgrund der vorliegenden Pläne der in Gars heimischen Firma Unfried und in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt begonnen“, freut sich der für die Burg zuständige geschäftsführende Gemeinderat Gerald Steindl.

Er weist auch auf den Aspekt der Nachhaltigkeit bei diesem Vorhaben hin: „Wir verwenden Holz aus dem Waldviertel, zu einem Gutteil Fichten aus den Gemeindewäldern, womit die Anfahrtswege kurz gehalten werden.“

Bis Ende Mai, so sieht es der Bauzeitplan vor, soll die Holzkonstruktion fertig sein, parallel dazu werden die Fugen des Bergfrieds ausgekratzt und neu verschlossen, mit einer endgültigen Fertigstellung ist im Herbst dieses Jahres zu rechnen.