Erstellt am 27. März 2016, 04:34

von Martin Kalchhauser

Betreutes Wohnen: Neue Wohnungen schon fast alle weg. „Lokalaugenschein“ begeisterte. Nur mehr drei der 28 neuen Einheiten zu haben.

Künftige Bewohner und Angehörige nahmen das Betreute Wohnen in Augenschein: Maria Reiß und Maria Gerstorfer sen. (sitzend, v.l.) mit Kurt Liball (Wohnbaugenossenschaft WAV), Ludwig Konvalina, Bürgermeister Georg Gilli, Maria Konvalina, Achitekt Stefan Gittenberger, Maria Gerstorfer, Altbürgermeister Willi Jordan, Brigitta Hauser, Rudolf Reininger, Ilse Mayrhofer, Anton Boigner und Margareta Schuh (v.l.). Foto: Martin Kalchhauser  |  NOEN, Martin Kalchhauser
Nach dem durchschlagenden Erfolg der Anlage mit 35 Wohnungen im Rahmen des „Betreuten Wohnens“ (BW) – sie wurde 2012 eröffnet – baute die Siedlungsgenossenschaft WAV in unmittelbarer Nachbarschaft in der Pulkauer Straße ein zweites Haus. Dort werden schon bald 28 Personen (Paare) ein Zuhause finden.

Im fast fertigen Gebäude nahmen die ersten Bewohner und deren Angehörige einen Lokalaugenschein vor und zeigten sich begeistert.

Günstige Lage, Arztordination etc.

„Es sind nur mehr drei Wohnungen frei“, freute sich Kurt Liball im Gespräch mit den künftigen Bewohnern und Bürgermeister Georg Gilli. „Interessenten können sich noch bei der WAV melden.“

Was wird geboten? Neben den Wohnungen mit einer Fläche von 58 bis 84 Quadratmetern gibt es eine Arztordination im gemeinsamen Bereich des Hauses. Durch die günstige Lage kann man sowohl die Einrichtungen des ersten BW-Objekts als auch des Landespflegeheimes nützen. Es ist einfach, sich benötigte Leistungen zuzukaufen, etwa das vergünstigte Essen aus der Küche des Heimes oder die Wäschereinigung.

„Diese Art des Wohnens fördert die Selbstständigkeit, Selbstbestimmtheit und Sicherheit der Bewohner“, weiß man bei der WAV aus Rückmeldungen der Bewohner der Nachbar-Anlage, dass diese Form für noch aktive alte Menschen die ideale Form darstellt.

Die Wohnhausanlage wird nach den neuen Richtlinien der NÖ Wohnbauförderung als Niedrigenergiehaus (kontrollierten Wohnraumlüftung) errichtet. Dies wirkt sich maßgeblich auf den Energieverbrauch und damit auch auf die Energie- bzw. Betriebskosten aus.

Für die knapp 70 Mitarbeiter der WAV stellen die Koordinierung der Projekte vom Förderansuchen bis zur Fertigstellung und die Betreuung der Mieter (Wohnzuschuss, Hausverwaltung) die Hauptaufgabe dar.