Erstellt am 07. Mai 2016, 05:44

von Rupert Kornell

Bienen fliegen auf Babenberger-Burg. Zwei Bienenvölker produzieren im Pallas „Burghonig“ und „Klangblüte“.

Burg Gars-Geschäftsführer Rudolf Berger (rechts) ist schon in freudiger Erwartung, wie der von Bio-Imker Hubert Steiner produzierte Honig von Bienen auf der Babenbergerburg schmecken wird. Foto: Rupert Kornell  |  NOEN, Rupert Kornell

„Es ist zum einen der Nachhaltigkeitsgedanke, zum anderen die Tatsache, dass es im Vorjahr Probleme mit Bienenvölkern gab“, begründet Burg-Geschäftsführer Rudolf Berger, warum er einen Imker gewinnen konnte, im Pallas, dem ältesten Teil der Burg, zwei Bienenstöcke aufzustellen.

„Burghonig“ und „Klangblüte“

„Die ,Kamp-Biene‘ ist mein Logo, weil ich mehrere Standorte am Kamp habe, die Burg passt in mein Konzept, und so habe ich gern zugesagt“, so Hubert Steiner, der seit vier Jahren in Gars eine Bio-Imkerei betreibt.

Bereits im Sommer des Vorjahres ist er in dieses Projekt eingestiegen, aufgrund des heißen Sommers und der fortgeschrittenen Zeit hat er von den beiden Völkern aber nur rund acht Kilo „Burghonig“ und „Klangblüte“, so die beiden Sortennamen, ernten können. „Sonst sind es durchschnittlich 40 Kilo“, erhofft sich Steiner für heuer eine reichere Ernte – trotz des ausgesprochen kühlen Wetters beim Fototermin Mitte der Vorwoche.

Mit diesem typischen Garser Produkt, das auch im Burg-Büro in der alten Post und bei den Opernvorstellungen erhältlich sein wird, sieht Berger eine weitere Möglichkeit, Gars und die Burg bekannter zu machen.