Breiteneich

Erstellt am 31. Juli 2016, 05:43

Ortskapelle immer mit Leben erfüllt. Breiteneicher feierten die Vollendung der Restaurierungsarbeiten. Kleines Gotteshaus wird rege genützt.

Bei der Abschlussfeier der Kapellenrenovierung in Breiteneich: die Musiker Andreas Jaksch und Josef Herndler, Monika Hauer, Hermine Amon, Adolf Foltas, Pfarrer Pater Albert Groiß, Christa Foltas, Bürgermeister Jürgen Maier, Erna Kugler, Ortsvorsteher Alois Burger und Josefine Öhlknecht (von links).  |  NOEN, Foto: Martin Kalchhauser

In ein Schmuckkästchen wurde die Kapelle in der Horner Katastralgemeinde Breiteneich in den vergangenen Jahren verwandelt. Mit einer Messe, die Stadtpfarrer Pater Albert Groiß zelebrierte, beging die Dorfbevölkerung den Abschluss der Arbeiten.

„Sie ist jetzt ein richtiges Schmuckkästchen“

1988 wurde mit den Arbeiten am bereits 1223 erstmals urkundlich erwähnten und 1608 „wieder aufgerichteten“ Gebäude begonnen. Die Innenrenovierung 1990 war der erste große Brocken, den man zum Abschluss bringen konnte. Bis 1999 folgten das Dach, die Trockenlegung der Mauern und die Erneuerung der Fassade. 2001 heimste das Projekt die „Goldene Kelle“ des Landes Niederösterreich ein.

Zuletzt waren 2015 und heuer nur mehr die Fenster zu erneuern und einige Kleinigkeiten in Schuss zu bringen.

So wie Pfarrer Pater Albert Groiß erhielten die engagierten Breiteneicher Pfarrmitglieder aus Anlass des Abschlusses der Arbeiten auch großes Lob von Bürgermeister Jürgen Maier. „Eure Kapelle ist jetzt ein richtiges Schmuckkästchen“, meinte der Stadtchef. „Die Runderneuerung ist beendet. Die neuen Fenster waren zum Schluss sozusagen nur mehr das Tüpfelchen auf dem ,i‘.“

Mitten im Ort, mitten in der Gemeinschaft

Maier betonte, dass die Kapelle nicht nur „mitten in der Ortschaft steht, sondern auch im Mittelpunkt eines aktiven Pfarrgeschehens“. Einmal im Monat wird hier eine heilige Messe gefeiert, der Sakralraum wird aber auch immer wieder von Breiteneichern für die Feier von Hochzeiten, Taufen oder Ehejubiläen genutzt.

Die Gemeinschaft in Breite neich halte das Gebäude vorbildlich in Schuss, dankte Maier, im Speziellen für den Einsatz des Ortsvorstehers Alois Burger – scherzhaft immer wieder als „Breiteneicher Burgermasta“ tituliert – sowie jenen der Aktivistin Hermine Amon.

Die engagierte Mesnerin trieb in den vergangenen 25 Jahren beachtliche 70.000 Euro für die Arbeiten an der Kapelle auf. Amon war es schließlich auch bei der Feier vorbehalten, Dank an Gemeinde, Pfarre und Ortsvorsteher zu richten. Sie erwähnte eine Reihe von emsigen Helferinnen und Helfern und würdigte die gelungene Gestaltung des Festgottesdienstes durch das Musiker-Duo Andreas Jaksch und Josef Herndler, die ungeteilte Begeisterung erntete.