Erstellt am 15. Dezember 2015, 00:53

Brillantes Konzert im Hotel Imperial. Dorothy Khadem-Missagh zog am Bösendorfer-Flügel alle Register ihres Könnens.

Auf einem von Richard Kessler, dem aus dem Bundesland Salzburg stammenden Vorstandschef der Hotelkette „The Kessler Collection“, in Auftrag gegebenen Bösendorfer-Flügel gab die auch in Horn bestens bekannte Pianistin Dorothy Khadem-Missagh – sie war erst kürzlich von einer Fachjury mit dem Internationalen Bartók-Preis ausgezeichnet worden – ein viel umjubeltes Konzert im Wiener Hotel Imperial.  |  NOEN, picturesborn/Nessler

Auf dem wohl opulentesten Klavier unserer Zeit, einem von Richard Kessler in Auftrag gegebenen Bösendorfer-Flügel, brillierte Dorothy Khadem-Missagh bei ihrem Konzert im Hotel Imperial.

Fulminanter Programmauftakt war eine beeindruckende Interpretation der „Grande Sonate Pathetique“ von Ludwig van Beethoven, gefolgt von Béla Bartóks Suite op. 14. In Erinnerung bleiben den Besuchern auch die „Elf Bagatellen“ Beethovens. Außergewöhnlich war auch die österreichische Erstaufführung der drei Werke des zeitgenössischen amerikanischen Komponisten Avner Dorman.

Höhepunkt des Abends war sicherlich Beethovens letzte Sonate op. 111 in c-moll, die Dorothy Khadem-Missagh mit virtuoser Vehemenz und vibrierender Leidenschaft vortrug. Als ob das nicht schon zu „Standing Ovations“ im Publikum geführt hätte, begeisterte die Ausnahmekünstlerin mit einer waghalsig schnellen, brillant gespielten Zugabe der „Wilden Jagd“ von Franz Liszt.

Die erst kürzlich mit dem ersten Preis des Internationalen Béla Bartók-Wettbewerbs ausgezeichnete Pianistin wird am Heiligen Abend live im ORF-TV in der „Licht ins Dunkel“-Gala zu sehen und zu hören sein.