Erstellt am 18. Februar 2016, 18:30

von Martin Kalchhauser

Europa-Bekenntnisse und viel Skepsis. Veranstaltungsreihe „be anewsed“: Jugendliche debattierten mit vier Landtagsabgeordneten über Flüchtlinge, den drohenden „Kalten Krieg“ und TTIP.

 |  NOEN, Martin Kalchhauser
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „be anewsed“ derLandesschülervertretung desbattierten rund 150 Oberstufenschüler des Bundesgymasiums Horn mit Abgeordneten aller vier im NÖ Landtag vertretenen Parteien über die Europäische Union. 

Klare Bekenntnisse zum gemeinsamen Europa

Landtagsabgeordneter Jürgen Maier (ÖVP), zugleich Bürgermeister der Stadt Horn, hatte „Heimvorteil“, als er in der von Landesschulsprecherin Maria Steiner geleiteten Debatte gemeinsam mit seiner Kollegin Madeleine Petrovic (Grüne), Gerhard Razborcan (SPÖ) und Udo Landbauer (FPÖ) am Podium saß.

Gemeinsam war allen Abgeordneten ein klares Bekenntnis zur Europäischen Union. Sogar Landbauer von der traditionell EU-skeptischen FPÖ sprach sich für ein gemeinsames Europa aus, urgierte aber einen dringenden Reformprozess. 

Faire Debatte, Teilnehmer sehr diszipliniert

In der sehr fair geführten Diskussion, bei der die zwei dafür vorgesehenen Schulstunden wie im Flug vergingen, waren alle Teilnehmer sehr diszipliniert. Nur einige wenige Male musste Diskussionsleiterin Steiner ihr im Stil einer Parkuhr selbstgemaltes Warnschild erheben, mit dem sie den Rednern signalisierte, dass sie in den nächsten 30 Sekunden zu einem Ende kommen sollten.

Schon die erste Frage eines Schülers führte zum Thema Flüchtlinge, welches die eineinhalb Stunden dominieren sollte. Weitere Bereiche, zu denen es Fragen und Antworten gab, waren das Thema Friede und der drohende neue „Kalte Krieg“ sowie das Freihandelsabkommen TTIP. 

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