Erstellt am 22. Juni 2016, 13:10

von Irene Tutschek

„Der Große Krieg“: Keine „schöne“ Schau. Dritter Teil der Reihe „Der Große Krieg“ gibt Einblick in die Weise, mit der Kaiser Franz Joseph regierte und Krieg führte.

»Der große Krieg - Teil III. 1916 - Tod von Kaiser Franz Joseph und Ende einer Ära« heißt die neue Sonderausstellung, die von Kurator Franz Pieler und Grafiker Peter Ableidinger - im Bild mit dem Obmann der Krahuletz-Gesellschaft, Gerhard Dafert (von links), - gestaltet wurde. Foto: Irene Tutschek  |  NOEN, Irene Tutschek
Der dritte Teil der Ausstellungsreihe „Der große Krieg“ mit dem Themenschwerpunkt „1916 – Tod von Kaiser Franz Joseph und Ende einer Ära“ wurde im Krahuletzmuseum eröffnet.

„Angesichts des Themas verbitte ich es mir, von einer ‚schönen‘ Ausstellung zu sprechen“, meinte Obmann Gerhard Dafert bei der Eröffnung. „Sie ist informativ, interessant und ansprechend gestaltet.“

Kurator Franz Pieler machte mit den Besuchern eine geschichtliche Zeitreise und erzählte die wesentlichen Fakten über Kaiser Franz Joseph und seine Art, das Land zu regieren, sowie militärische Fakten der damaligen Zeit. „Kaiser Franz Josef arbeitet unermüdlich von seinem Schreibtisch aus und führte auch so den Krieg. Das hatte zur Folge, dass er sich der Realität etwas entfremdete.“

Die Ausstellung wurde von Josef Fritz, dem Kommandanten des Truppenübungsplatzes Allentsteig, eröffnet. „Wir haben Oberst Fritz dazu eingeladen, da eine Verbindung zum Truppenübungsplatz und dem Krahuletzmuseum besteht“, erklärte Dafert. „Der Truppenübungsplatz war nämlich damals ein Lager für französische Offiziere in Kriegsgefangenschaft.“