Erstellt am 09. September 2015, 17:57

von Martin Kalchhauser

Doppel-Sieg in der „Parade-Disziplin“. Weingüter Gschweicher und Gruber ließen im neuen Weinguide viele namhafte Betriebe hinter sich.

Wieder ein Turbo-Schub für die »Veltliner-Hochburg« Röschitz: Bernhard Gschweicher und Ewald Gruber jun. konnten mit Top-Produkten ihrer Weingüter gleich zwei Klassensiege einheimsen. Foto: Martin Kalchhauser  |  NOEN, Martin Kalchhauser

Nach dem Erfolg mit drei Salon-Weinen gibt es schon den nächsten „Turbo-Schub“ für die Röschitzer Winzer: Im neuen Weinguide Alexander Jakabbs gab es in der „Parade-Disziplin“ Grüner Veltliner gleich zwei Siegerweine aus der Gemeinde, die damit ihren Ruf als „Veltliner-Hochburg“ einmal mehr festigen konnte.

  • Mit dem Grünen Veltliner „Königsberg“ (2014) holte das Weingut Gschweicher den Sieg im Segment „Grüner Veltliner klassisch“ (Weine bis 12,9 Volumsprozent Alkohol).

  • Der Weinviertel DAC Reserve „Mühlberg“ (2013) aus dem Weingut Gruber war in der Klasse „Grüner Veltliner kräftig“ für den Sieg gut.

Was die Winzer Bernhard Gschweicher und Ewald Gruber jun. besonders freut: Für den neuen Guide reichten praktisch alle renommierten Weinbaubetriebe des Weinviertels, des Kamptals und der Wachau ihre Produkte ein. Die Verkostung für den neuen Guide, dessen Herausgeber in der Szene seit langem bekannt ist, erfolgte zu 100 % „blind“, was eine faire Bewertung garantieren sollte.

„Wir haben uns sehr gefreut, dass wir trotz der namhaften Konkurrenz als Sieger aus dem Vergleich hervorgegangen sind“, sind sich Gschweicher und Gruber einig, dass ihr Erfolg auch wieder ein Beitrag zur Festigung des Rufs Röschitz‘ als Top-Weinort ist.

„Wenn man in zwei Kategorien der wichtigsten Weinsorte Österreichs den besten Wein stellt, ist das schon aussagekräftig“, meint Gschweicher, der noch dazu mit einem Produkt aus dem „Problemjahr“ 2014 punktete.

Gruber sieht noch einen weiteren Vorteil im guten Abschneiden im neuen Weinführer: „Er ist spät im Jahr erschienen. Bei den Weinen ist oft die Entwicklung im frühen Stadium noch nicht richtig erkennbar. Die gute Bewertung jetzt spricht auch für die hohe Beständigkeit unseres Weines.“