Erstellt am 12. Oktober 2016, 00:31

„Gehe im Beruf auf!“. Tolle Leistung: Nadja Schattner aus Frauenhofen machte auf den Malermeister noch den Bodenleger drauf.

Nadja Schattner freut sich und darf auf hren „doppelten Meistertitel“ zu Recht stolz sein. Die Frauenhofenerin, die bereits die höchstmögliche Profession im Maler- und Anstreicherberuf unter Beweis gestellt hatte, schloss diese Ausbildung heuer auch noch als Bodenlegerin ab.  |  WKNÖ/Christian Schörg

Bei der gemeinsamen Meisterfeier des niederösterreichischen Handwerks und Gewerbes wurden die Besten der Besten aus 36 Berufssparten ausgezeichnet. Insgesamt wurden dabei 189 neue Meistertitel verliehen.

Besonderes hat die Frauenhofnerin Nadja Schattner (33) geleistet, die als bestehende Malermeisterin nun auch den Bodenleger-Meistertitel verliehen bekommen hat. „Der Wirtschaftsstandort Österreich verlangt nach bestens ausgebildeten Fachkräften.

Genau das bieten unsere Meister. Wir sind weltweit für die Qualität unserer Produkte bekannt. Dieses Niveau können wir nur mit echten Profis halten“, gratulierte Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer NÖ.

„Was man hat, das hat man“, freut sich die junge Frau, dass sie nun in beiden (in einem Unternehmen in Klosterneuburg) erlernten Berufen den höchstmöglichen Abschluss besitzt. Schattner, die mir ihrer Situation als Bedienstete der Firma Buhl in Irnfritz zufrieden ist und die auch die Selbstständigkeit derzeit nicht reizt, hat mit ihrer zweiten Ausbildung auch vorgesorgt.

„Es kann sich immer etwas ändern, und so habe ich mehrere Möglichkeiten.“ So sei es ihr mit der dem Bachelor-Grad gleichgestellten Zertifizierung möglich, an einer Berufsschule zu unterrichten.

„Was ich gelernt habe, ist mein Job. Wenn der Kunde mit meiner Arbeit zufrieden ist, freue ich mich mit ihm mit“, geht die Frauenhofenerin täglich gerne an die Arbeit. „Die Vielseitigkeit ist es, die mich an meinen Berufen reizt. Jeder Auftrag ist anders.“ Derzeit könne sie sich nichts anderes als ihre aktuelle Arbeit vorstellen: „Ich gehe in meinem Beruf auf!“