Drosendorf-Zissersdorf

Erstellt am 10. August 2016, 05:50

von Martin Kalchhauser

Riesiges Glück bei 4-Meter-Absturz!. Drosendorfer Gemeindearbeiter und FF-Chef Michael Weber hätte bei schwerem Unfall auch sterben können!

Sein Schutzengel hat gute Arbeit geleistet: Michael Weber durfte am 5. August das Horner Landesklinikum nach achttägigem Aufenthalt endlich wieder verlassen. Foto: Martin Kalchhauser  |  Martin Kalchhauser

Schwere Verletzungen zog sich der Drosendorfer Gemeindearbeiter und ÖVP-Stadtrat Michael Weber (48) bei einem Arbeitsunfall zu. Dabei hatte der seit rund fünf Jahren bei der Gemeinde Angestellte, der seit 18 Jahren Kommandant der FF Drosendorf ist, Glück im Unglück. Er hätte genauso gut tot sein können!

Erinnerungslücke nach Aufprall auf Betonboden

Weber wollte am 28. Juli kurz nach 11 Uhr ein Garagentor beim Bauhof, das sich ausgehängt hatte, reparieren. Dazu stieg er auf eine Leiter, um die Arbeit in der Höhe von mehr als vier Metern zu erledigen.

„Dabei muss die Leiter weggerutscht sein, und ich bin auf den Betonboden gefallen“, so Weber, der allein war. An alles kann er sich nicht erinnern, weil er offenbar auch kurz bewusstlos war. „Dann habe ich mich langsam aufgerappelt und unsere Gemeindeärztin angerufen.“ Diese gab ihm den Rat, sich gleich privat ins Spital bringen zu lassen. Das Warten auf die Rettung würde zu lange dauern …

Webers Lebensgefährtin Andrea Goldnagl erledigte den „Krankentransport“, der für den Verletzten wegen der Schmerzen zum Horrortrip wurde. Immerhin stellte sich im Horner Klinikum heraus, dass er einen offenen Bruch des linken Unterarms erlitten hatte. Abgesehen von Prellungen, Abschürfungen und einem gebrochenen kleinen Finger der anderen Hand … Die sofortige Operation der Horner Unfallchirurgen dauerte viereinhalb Stunden!

Nach neun Tagen im Spital wurde Michael Weber am 5. August aus dem Spital entlassen. Noch hat er Schmerzen, „aber es ist erträglich“. Ende August kommt der Gips weg, und dann gibt es Hoffnung auf einen Reha-Aufenthalt und eine vollständige Genesung.