Erstellt am 13. März 2016, 20:35

von Irene Tutschek und Martin Kalchhauser

Eggenburg fest in „Frauenhand“. Frauentage lockten wieder hunderte Gäste an. Attraktives Rahmenprogramm ergänzte Ausstellungen, Präsentationen, Vorträge und Workshops.

 |  NOEN, Irene Tutschek

Sich selbst etwas Gutes tun, eine kleine Auszeit nehmen, Energie tanken und feine Köstlichkeiten genießen. Mit einer Vielzahl an Attraktionen und einem bunten Programm lockten die Frauentage am Wochenende in Eggenburg. Wie erwartet, fand auch die achte Auflage der von Margarete Jarmer „erfundenen“ Veranstaltung im K-Haus viel Resonanz und darf als gelungen bezeichnet werden.

Viel zum Schauen, Informieren und Probieren

Mode, Kosmetik, Schmuck, Sport und viele weitere Themen waren im vielfältigen Repertoire. Neben dem Shoppen und informieren bei den über 70 Ausstellern (!) konnten Interessierte sich an beiden Tagen diverse Vorträge, Workshops und Präsentationen anhören oder auch selbst aktiv an einigen Angeboten teilnehmen. Eine kleine Verschnaufpause gönnten sich viele Frauen bei Kaffee und Kuchen und nützten die Gelegenheit für Kontakte und Gedankenaustausch.

Konzert, Lesung und Modeschau als Attraktionen

Ein Konzert der großartigen, aus vier Frauen bestehenden Gruppe „eXtracello“, die im Landgasthaus „Zum Seher“ für Furore sorgte, war ein besonderes Highlight. Eine Lesung der in Wien und im Waldviertel lebenden Autorin Doris Knecht (aus ihrem neuen Roman „Wald“), die auch als Kolulmnistin einer Tageszeitung bekannt ist, waren gern frequentierte Attraktionen. Eine Modeschau war ein weiterer Hohepunkt des vielseitigen Programmes, bei dem sich viele Gäste Anregungen holen konnten.

Frauentage bleiben fest in Frauenhand

Lediglich das Ziel, auch mehr Männer als in den vergangenen Jahren anzulocken, wurde nicht zur vollen Zufriedenheit erfüllt. Bei vielen Themen blieben die Frauen, wie angesichts des Angebots zu erwarten war, letztlich großteils unter sich. Mit Ausnahme von einigen Begleitern ihrer „besseren Hälfte“ blieben die Herren der Schöpfung aus. Aber vielleicht hatten das beim „weiblichen“ Namen der Veranstaltung auch einige erwartet oder sogar erhofft … Es bleibt dabei: Jarmer und ihr Team dürfen zufrieden sein.