Erstellt am 30. Mai 2016, 09:50

von Martin Kalchhauser

Ein Traum wird wahr: Hornerin als "Formula Una". Eva Andraschek (20) ist eine von 50 Botschafterinnen Österreichs beim Formel-1-Rennen in Spielberg.

Die Studentin Eva Andraschek daheim in Horn (im Hintergrund der Graselturm), wo ihr Vater Wolfgang Kustos der städtischen Museen ist, wird beim Grand Prix in Spielberg als »Formula Una« die Stars der Formel 1 als Botschafterin Österreichs live und hautnah erleben können.  |  NOEN, Foto: Martin Kalchhauser

Für Eva Andraschek (20), angehende Lehramtsstudentin (Sport, Geografie) aus Horn, wird beim diesjährigen Formel-1-Rennen in Spielberg, Steiermark, ein Traum wahr. Sie ist eine von 50 Botschafterinnen Österreichs, die bei der Veranstaltung am Red Bull-Ring als „Formula Una“ das Geschehen und die Stars in ihren Boliden hautnah miterleben wird können.

1.000 Bewerberinnen, aber nur 50 Tickets

Als eine von über 1.000 jungen Österreicherinnen bewarb sich die Hornerin – sie ist Tochter des Kustos der Horner Museen, Wolfgang Andraschek – mit einem Motivationsschreiben und Fotos um einen der begehrten Startplätze. Groß war die Freude, als sie es schaffte, ins Finale der 100 von einer Jury ausgewählten Mädchen zu kommen. Zwei Wochen lang konnte man dann per Mail oder Facebook für eine Kandidatin voten.

Eva Andraschek meisterte auch diese Hürde und landete unter den 50 sogenannten „Grid Girls“, die aus allen Bundesländern (davon sieben aus NÖ) kommen. Sie stehen beim Event, der von 1. bis 3. Juli in Szene geht, den Stars der Königsklasse zur Seite, blicken hinter die Kulissen und erleben auch die Konzerte der Formel 1 in Spielberg. „Wir werden unter anderem beim Start dabei sein und auch bei der Siegerehrung assistieren“, freut sich Andraschek. Sie und ihre 49 Kolleginnen werden die Steiermark und Österreich repräsentieren. Die Hornerin ist dem Team Haas und dem Fahrer Esteban Gutierrez zugeteilt.

Zu einem „Teambuilding“ fanden die Formula Unas bereits am vergangenen Wochenende in Spielberg zusammen. Unter anderem wurden sie dort vom Steirischen Heimatwerk mit feschen Dirndln eingekleidet und zeigten, dass sie zu Recht ausgewählt wurden. Sie durften ans Steuer von Buggys und erlebten den Histo Cup, der am Wochenende auf dem Red Bull-Ring gastierte. www.projekt-spielberg.com