Erstellt am 04. Februar 2016, 09:38

von NÖN Redaktion

Erster Schritt zum neuen Kirchendach. Zweimal „volles Haus“: Kultur-Erlös wird bereits für kommende Baumaßnahmen gespart.

Pianistin Anna Greil, Bürgermeister Albert Holluger, Pfarrer Eugeniusz Warzocha, Rezitator Anton Much und Organisator Josef Greil vom Straninger Pfarrgemeinderat (von links) freuten sich gemeinsam über die gelungene Kulturveranstaltung im Straninger Pfarrhof. Foto: Willi Brem  |  NOEN, Willi Brem
„Kurios & Heiter“ war der Titel eines besonderen Programms (Lesung mit musikalischer Begleitung) im Straninger Pfarrhof. Die Gäste waren zugleich die ersten Unterstützer eines großen Bauprojekts für die Straninger Kirche, das die Pfarre wohl in den kommenden drei Jahren „auf Trab“ halten wird.

Pfarrsaal bei beiden Terminen voll besetzt

Aufgrund des großen Interesses konnten zwei Vorstellungen gegeben werden – und jedes Mal war der Saal voll. Seltsame, wunderliche oder komische Zustände (Kurioses) sowie frohgemute, aufgelockerte Stimmung (Heiterkeit) verbanden sich mit der Musik. Anton Much – mit ausdrucksvoller Stimme – brachte Texte von Friedrich Schiller, Wilhelm Busch, Heinz Erhardt, Isolde Kerndl und anderen dar.

Auch das Heitere hatte Tiefgang. Anna Greil am Klavier war für die „Schallereignisse“ verantwortlich und spielte meisterhaft, etwa die Deutschen Tänze von Schubert, den Lagunenwalzer von Strauss oder die Titelmusik des Kaisermühlen-Blues. Frenetischer, absolut verdienter Applaus!

Der Erlös der Veranstaltung, so Pfarrgemeinderatssprecher und Organisator, Josef Greil, „kommt der Kirchenrenovierung zugute“. Nach umfangreichen Maßnahmen in den vergangenen Jahren (Innenrenovierung, Orgelsanierung, barrierefreier Stiegenaufgang) steht wieder ein „Großprojekt“ an. „Das rund 1.000 m2 große Dach muss erneuert werden. Zuletzt gab es laufend Ausbesserungen, aber die Spengler und Dachdecker haben uns gesagt, es muss einmal komplett saniert werden.“

Für das Vorhaben (Greil: „Es gibt noch kein konkretes Projekt!“), das nach Schätzungen mindestens 100.000 Euro verschlingen wird, muss die Pfarre Straning ab sofort sparen. Die Spenden waren ein erster Schritt auf der großen Reise …