Erstellt am 21. April 2016, 06:14

von Thomas Weikertschläger

Esel Balduin ist da. Ein Stammhalter! Freude im Naturpark Geras über das entzückende Fohlen ist groß. Auch andere Tiere haben derzeit viel Nachwuchs.

Die Freude über Esel-Baby »Balduin« im Naturpark Geras ist groß. Viktoria Zimmermann, Jaqueline und Madelaine Linsbauer (hinten), Marvin Wasinger, Clemens und Markus Philipp ließen sich bereits vom Charme des wenige Tage alten Fohlens bezaubern. Foto: Thomas Weikertschläger  |  NOEN, Weikertschläger
Große Freude herrscht derzeit im Naturpark Geras: Am 9. April kam Esel-Fohlen Balduin zur Welt – und ist jetzt eines von zahlreichen Tier-Babys, die einen baldigen Besuch im Naturpark nahelegen.

Vater hinterließ strammen Erben

Balduin ist das dritte Fohlen von Mama Bernadette, die sich besonders stolz und fürsorglich um ihren Spross kümmert. Die siebenjährige Stute verhalte sich nicht grantig, aber sehr beschützend, wie Naturpark-Vereins-Obmann Markus Philipp erzählt, Balduin selbst sei munter und aufgeweckt und „pumperlgsund“.

Vater Balduin verstarb im November im biblischen Esel-Alter von 43 Jahren und hinterließ dem Naturpark noch einen strammen Erben. Da Balduins einjähriger Bruder Benjamin sehr eifersüchtig reagiert, ist der Naturpark jetzt auf der Suche nach einem guten Platz für ihn.

Auch Gastronomie ist in guten Händen

Neben Balduin tummelt sich heuer eine ganze Menge an jungen Tieren im Naturpark. „Bei den Ziegen gibt es laufend Nachwuchs, auch junge Schafe, Mufflons und Wildschweine gibt es bei uns zu bestaunen“, meint Philipp. Bei den Hirschen wird der Nachwuchs im Mai erwartet, auch ein kleines Pferd wird es demnächst zu bestaunen geben.

Auch von der gastronomischen Seite passt es im Naturpark derzeit, meint Philipp. Seitdem Gabi Linsbauer gemeinsam mit Tochter Jaqueline das Restaurant führt, gebe es einen weiteren Pluspunkt für den Park, der von Dienstag bis Sonntag und feiertags jeweils von 9 bis 18 Uhr geöffnet hat und die Möglichkeit bietet, auf einem Areal von 132 Hektar die Seele baumeln zu lassen und die Natur zu genießen.