Erstellt am 15. Februar 2016, 13:59

Extravagantes Kleid ist auch Statement. Für Diplomarbeit an HLW Kremsmit Designer La Hong Nhut in Kontakt gekommen. EGGENBURG, RAPPOTTENSTEIN |

Ines Streif aus Eggenburg, Model Bernhard Ledinsky, Designer La Hong Nhut und Sarah Hofer (von links): Das Werkstück, das je zur Hälfte aus Anzug und Kleid besteht, ist auch ein politisches Statement der Modeschülerinnen.  |  NOEN, Dorian Rammer

"Love accepts more" ("Liebe akzeptiert mehr") war Titel der Diplomarbeit der Schülerinnen der HLW Krems (Schwerpunkt Mode), Ines Streif auf Eggenburg und Sarah Hofer aus Kirchbach bei Rappottenstein. Ihr gemeinsames Werkstück, das je zur Hälfte aus einem Anzug und einem Kleid besteht, wurde beim Regenbogenball in Wien von Modedesigner La Hong Nhut präsentiert.

„Wir wollten mit unserer Arbeit nicht nur die geforderten Ziele erfüllen, sondern darüber hinaus auch etwas bewirken.“ Mit La Hongs Unterstützung wurde die Idee vom Vermischen der männlichen und weiblichen Erscheinung umgesetzt. „Unsere Arbeit soll dafür stehen, Klischees bzw. Vorurteile aufzuzeigen und zu brechen. Wir wollten auch aufzeigen, dass wir alle nur Menschen sind, die lieben und es keinen Unterschied macht, wen wir lieben.“ Man wolle dazu bewegen, über die Grenzen hinauszudenken und gemeinsam etwas zu bewirken, etwa die Ermöglichung einer Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare.

„Dieses Kleid, sowie die gesamte Arbeit soll ein Statement setzen, das hoffentlich bewirkt, dass die Botschaft viele Menschen erreicht und sie zum Nachdenken anregt“, erklären die beiden junge Damen.