Erstellt am 11. Mai 2016, 06:24

von Martin Kalchhauser

Freudentag für Horn: Kaserne ist gesichert. Minister und Landeshauptmann verkündeten Nachricht. Erleichterung im Horner Team und bei Stadtchef Maier.

Ein schöner Tag - nicht nur des Wetters wegen - war der 9. Mai für Kasernenkommandant Walter Schuster, Dienststellenausschuss-Vorsitzenden Siegfried Maier, Bürgermeister Jürgen Maier, DA-Vorsitzender-Stellvertreter Michael Helwig und Betriebsstaffel-Kommandant Christian Gutmann (von links), weil da der Fortbestand der Radetzkykaserne Horn verkündet wurde. Foto: Martin Kalchhauser  |  NOEN, Martin Kalchhauser

Nicht nur die Sonne machte den Montag (9. Mai) zu einem herrlichen Tag. Für Kommandant Walter Schuster und seine rund 150 Kadermitarbeiter gab es ebenso Grund zur Freude wie für die Horner Lokalpolitiker, allen voran Bürgermeister Jürgen Maier.

„Die Schließung der Horner Kaserne ist vom Tisch“, verkündeten Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil und Landeshauptmann Erwin Pröll wortgleich in einer gemeinsamen Pressekonferenz in St. Pölten. „Dafür bin ich sehr dankbar“, meinte Pröll, der die Kaserne als für die wirtschaftliche Entwicklung des Waldviertels wichtig hervorhob.

Ebner über Waldhäusl: „Große Klappe, nichts dahinter“

Doskozil verkündete die Abkehr vom Klug-Sparkurs, im Ministerium arbeitet man bereits an der künftigen Ausrichtung und Nutzung der Kaserne. Für das Waldviertel ist es ein wichtiger Punkt, weil so die Heeres-Arbeitsplätze in der Region Horn erhalten bleiben. Deswegen hatte man bis zuletzt um den Standort gekämpft, auch wenn das schon aussichtslos erschien.

VP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner hielt am Dienstagabend in einer Aussendung fest: „Waldhäusl ist der größte Politik-Versager im Land und im gesamten Waldviertel. Große Klappe, aber nichts dahinter, schon gar keine Leistung für die Region – so ist es bei allen Geschichten im Waldviertel, bei welchen Waldhäusl nur laut schreit. Seine mehrmals verbreiteten Lügenmärchen um die Schließung der Radetzky-Kaserne in Horn kann er sich in Zukunft selbst vorlesen und endlich damit aufhören, die Waldviertlerinnen und Waldviertler damit zu belästigen. Der Herr Waldhäusl würde sich selbst gerne als Mister Waldviertel sehen, in Wahrheit ist er aber der größte Schmähtandler und Aufschneider, den das Waldviertel je gesehen hat.“

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