Erstellt am 25. April 2016, 12:50

von Martin Kalchhauser

Für Kultur noch besser "vernetzt". Kulturvernetzung NÖ verlegte ihr Waldviertel-Büro von Raabs ins Horner Kunsthaus.

Die Kulturvernetzung NÖ wurde in Horn herzlich aufgenommen: Geschäftsführer der Kulturvernetzung NÖ Josef Schick, die für grenzüberschreitende Projekte zuständige Katka Krejcova, Hausherr Bürgermeister Jürgen Mayer, Jugendkultur-Sachbearbeiterin Michaela Weinsteiger (»Come On«), Assistentin Evelyn Brenner und Viertelsmanager Willi Lehner (von links).  |  NOEN, Stadtgemeinde Horn

Nach fast sechs Jahren im Lindenhof in Oberndorf (Raabs an der Thaya) ist die Kulturvernetzung NÖ mit ihrem Regionalbüro Waldviertel ins Kunsthaus Horn übersiedelt.

Das Team um Viertelsmanager Willi Lehner (52) wurde von Bürgermeister Jürgen Mayer am neuen Standort begrüßt. „Wir freuen uns auf die Arbeit an diesem so kunstaffinen Ort, der ja bereits den Kunstverein Horn und die Festivals szene bunte wähne und Allegro Vivo beherbergt“, sagt dazu Josef Schick, Geschäftsführer der Kulturvernetzung NÖ.

„Der große Vorteil für uns ist, dass wir jetzt unser öffentliches Büro in einer Bezirkshauptstadt haben“, erklärt Lehner. „Das Kunsthaus war für uns die erste Wahl, und nach dem Auszug eines Mieters hat sich die Chance ergeben.“

Das Büro der Kulturvernetzung ist nicht bloß ein Verwaltungs-Standort, sondern weist auch eine starke Kundenfrequenz auf. Abgesehen von den Kulturschaffenden, die hier direkt vorsprechen, gibt es immer wieder Koordinierungsgespräche und andere Sitzungen, für die Horn durch seine bessere (öffentliche) Erreichbarkeit einen Vorteil bietet.

Besonders freut sich Lehner, der seine Funktion nun bereits 19 Jahre lang ausübt, dass es eine besonders gute Kooperation mit der Stadtgemeinde gibt. „Es gibt auch schon einige Überlegungen, was die Kulturvernetzung noch mehr für die Stadt machen kann.“ Ein erster Schritt könnte das Ziel sein, Horn stärker ins Viertelfestival (2018 ist wieder das Waldviertel dran) einzubinden.