Erstellt am 15. September 2015, 10:36

MOKE: Geht es im Dezember weiter?. Gesellschafter hoffen auf Unterstützung der öffentlichen Hand, um Schließung abzuwenden.

Im Dezember des Vorjahres wurde mit Philipp Schröter und seinem Freund Florian Bachmaier der 150.000. Gast im MOKE begrüßt. Jetzt basteln die Verantwortlichen rund um Werner Groiß (links vorne) und Max Hengl (links hinten) an einer Zukunftslösung.  |  NOEN, Rupert Kornell
Für die Kindererlebniswelt MOKE in Gars gibt es die Hoffnung, doch nicht schließen zu müssen: Gesellschafter Werner Groiß gibt sich zuversichtlich, auf der Suche nach Unterstützung für die Kindererlebniswelt erfolgreich zu sein: „Es gibt dahingehend Gespräche. Wir hoffen, die Schließung abwenden zu können.“

Groiß : "Hoffen Schließung abwenden zu können"

Seit 7. September ist die Indoor-Spielhalle, die mit 1.500 Quadratmetern zu den größten in Niederösterreich gehört, offiziell „wegen Umbau“ geschlossen. Im heißen Rekordsommer 2015 blieben die Gäste weitgehend aus, die ohnehin defizitäre Anlage wurde daher kaum genutzt.

Für die rund 20 Gesellschafter Grund genug, über die Finanzierbarkeit und die Zukunft der Anlage nachzudenken. Laut Groiß fehlten trotz jährlich rund 30.000 Besuchern an die 10.000 Euro pro Jahr. Er hofft jetzt auf Beteiligung der öffentlichen Hand: „Ohne Unterstützung geht es nicht.“ Ob damit Gemeinden oder das Land gemeint sind, wollte Groiß noch nicht konkretisieren: „Die Gespräche laufen, es soll und wird weitergehen. Schließlich ist es für Kinder die einzige Attraktion dieser Art weit und breit.“ Ziel sei es, die weit über die Grenzen von Gars hinaus beliebte Erlebniswelt im Dezember wieder aufzusperren.

Hengl: „Man muss Gespräche abwarten“

Auch Geschäftsführer Max Hengl gibt sich zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden werden kann und betont: „Im September hatten wir ohnehin immer geschlossen. Auch Oktober und November waren nicht die stärksten Monate. Jetzt warten wir die Gespräche ab und hoffen, dass es im Dezember weitergeht.“

Vonseiten der Gemeinde signalisierte Bürgermeister Martin Falk Gesprächsbereitschaft: „Natürlich würden uns die Tagesgäste abgehen. Aber noch ist es zu früh, von einer definitiven Schließung zu sprechen.“

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