Erstellt am 11. Juni 2015, 05:26

von Martin Kalchhauser

"Augenblicke" im Bild. KuK-Hotel beherbergt derzeit eine Schau Matthias Laurenz Gräffs. Kräuterpfarrer eröffnete Ausstellung.

Gastgeber Christopher Prack (l.) und Eröffnungsredner Pfarrer Benedikt Felsinger (r.) freuten sich über die Schau des Garser Künstlers im KuK-Hotel Geras mit diesem und seiner Partnerin Georgia Kazantzidu.  |  NOEN, Martin Kalchhauser

„Kunst verändert die Atmosphäre eines Hauses“, freute sich KuK-Hotel-Manager Christopher Prack, den Garser Maler Matthias Laurenz Gräff als Aussteller begrüßen zu dürfen.

"Gegenwart nur Augenblick der Ewigkeit"

Die Schau, die bis zum 19. Juli in Geras zu sehen ist, eröffnete Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger, ein Freund des Künstlers. „Wir haben uns 2003 getroffen, als Matthias hier in Geras einen Kurs besucht hat, seit damals gibt es einen guten Kontakt“, meinte Felsinger. Gräffs Werke seien ein „Sich-Annähern an die Wirklichkeit“ stellte der Geistliche gleichzeitig die Frage nach der Wirklichkeit. Und im Angesicht eines Werks, das das Kloster Simonos Petras auf dem Berg Athos zeigt, zitierte er den Autor Heinz Nußbaumer, der die Erde als „winzige Scholle des Weltganzen“ sieht. Felsinger: „Genauso ist die Gegenwart nur ein Augenblick der Ewigkeit.“

Die Menschen brauchten Wanderstöcke, Stufen oder ein Geländer, um sich der Wirklichkeit anzunähern. Gräffs Bilder seien solche Hilfen.

Gräff selbst betonte, dass er bei der Auswahl der Bilder (Öl auf Leinwand oder Jute) großes Augenmerk auf Stillleben gelegt habe. Ein Hauptthema sei aber auch wieder Griechenland: „Es ist das europäische Kulturland, und es ist für mich ein ganz besonderer Anreiz, Versatzstücke architektonischer Natur abzubilden.“