Erstellt am 30. Oktober 2015, 05:47

von Martin Kalchhauser

„Green Jobs“ sind eine große Chance. Horner Architekt Kislinger Vertreter Österreichs bei Vorbereitung der Klimakonferenz.

Architekt Johannes Kislinger (im Bild mit dem aktuellen Projekt des Umbaus der Volksschule Ziersdorf) aus Horn war einer der Vertreter Österreichs bei der Vorbereitung der Klimakonferenz in Paris. Foto: Martin Kalchhauser  |  NOEN, Martin Kalchhauser
In knapp fünf Wochen beginnt die 21. UNO-Klimakonferenz (Conference Of The Partners, kurz COP21) in Paris.

Im Vorfeld organisierte Österreichs Botschafterin in Frankreich Ursula Plassnik ein Kolloquium, in dem Architekten und Unternehmer aus Österreich und Frankreich über Beiträge der Baubranche zum Umweltschutz berieten.

Mit dabei war einer der Pioniere des „grünen Bauens“, der Horner Architekt Johannes Kislinger (AH3-Architekten).

Architektur kann zum Klimaschutz beitragen

Der von Plassnik persönlich eingeladene Horner Fachmann hielt in Paris ein Referat unter dem Titel „Architecture pour le climat“ („Klimafreundliche Architektur“). Dabei präsentierte er verschiedene Projekte und zeigte Fördermöglichkeiten auf.

„Strenge Richtlinien in Bezug auf die Ökologie sind eine große Chance, um Jobs, vor allem sogenannte ,Green Jobs‘ (Arbeitsplätze im Umwelt-Technologiebereich, Anm.), zu schaffen“, lautet für Kislinger die Botschaft, die von dieser Veranstaltung ausging. „Erfreulich ist, dass unsere Leistungen noch immer herzeigbar sind, wenn wir auch in Bezug auf die Klimaziele viel an Terrain verloren haben.“

„Innovative Buildings of Austria“ hätten die Tagungsteilnehmer aus Frankreich beeindruckt, die Leistungen der rot-weiß-roten Architekten eine gute Figur gemacht.

Auch ein AH3-Projekt war unter jenen, die im Vorfeld der COP21 präsentiert wurde. Kislinger: „Wie sich gezeigt hat, gibt es in Österreich erfreulich viele Förderungen für innovatives Bauen. Kurios ist, dass sie oft nicht abgeholt werden, weil die Auftraggeber bürokratische Mühen fürchten.“