Erstellt am 05. November 2015, 12:22

von Thomas Weikertschläger

Gymnasium Horn: Start mit viel Elan. Das Team rund um den neuen Schulsprecher des Gymnasiums Horn, Marcel Schallar, will breites Programm umsetzen.

Das neue Schulsprecher-Trio des Gymnasiums Horn mit Mario Zeller, Marcel Schallar und Sebastian Reiss lobt die Zusammenarbeit mit Direktor Michael Ableidinger (von links) und dem Lehrerteam. Gemeinsam will man ambitionierte Ziele umsetzen.  |  NOEN, Thomas Weikertschläger

Mit "frischem Elan, neuen Ideen und großer Motivation" gehen die neuen Schülervertreter des Gymnasiums Horn an ihre Aufgabe heran, wie der neue Schulsprecher Marcel Schallar (7a) und seine Stellvertreter Sebastian Reiss (8a) und Mario Zeller (8a) erklären.

Und die drei jungen Männer machen rasch klar, dass das keine leeren Worthülsen sind. So haben Zeller und Reiss bereits Seminare bei der Landesschülervertretung zu den Themen „Kommunikation“ und „Presse und Neue Medien“ absolviert, um gut für ihr Amt gerüstet zu sein.

Als Ziele für ihre Arbeit haben sie sich gesetzt, Seminare zu Themen wie Teambuilding oder Rhetorik zu veranstalten und neue Sitzgelegenheiten für den Schulhof anzuschaffen. Darüber hinaus wollen sie die Nachhilfebörse in der Schule auf neue Beine stellen.

Gratis-Nachhilfe in Deutsch für Flüchtlinge

Zeller: „Die Vermittlung soll über mich laufen. Wir wollen gute Unterstützung für Kollegen, die Nachhilfe brauchen, bieten.“ Aber auch um die soziale Komponente machen sie sich Gedanken.

Reiss: „Es soll für asylwerbende Schüler Gratis-Nachhilfe in Deutsch geben.“ Auch für die Wiedereinführung der zuletzt aufgrund von Geldmangel gestrichenen Unverbindlichen Übungen wollen sich die Schüler einsetzen. Reiss: „Uns ist klar, dass gespart werden muss. Aber vielleicht gelingt das ja zumindest auf freiwilliger Basis.“ Schallar ergänzt: „Denn diese Übungen gehen vielen Schülern ab.“

Verhältnis zu Direktor und Lehrern ist top

Bei einer Versammlung mit den Klassensprechern wollen sie noch vor der nächsten Sitzung des Schulgemeinschaftsausschusses weitere Anliegen der Schüler erheben. Lob kommt von Schallar für die Zusammenarbeit mit Direktor Michael Ableidinger und dem Lehrerteam: „Wir haben bei Treffen mit anderen Schülervertretern über dieses Thema gesprochen und wissen daher, dass das gute Verhältnis an unserer Schule keine Selbstverständlichkeit ist.“

Daher sei es ein Anliegen, sich für ein ähnlich gutes Verhältnis auch auf anderen Ebenen einzusetzen: „Gerade bei der Bildungsreform werden die Anliegen der Schüler zu wenig gehört. Da hoffen wir, dass die Landes- und Bundesschülervertretung besser eingebunden werden“, so Schallar.