Eggenburg

Erstellt am 24. August 2016, 02:45

Turnier dominiert, dennoch nur Dritter. Die Eggenburger Brüder Sebastian und Lukas Hutecek verpassten in Litauen den Sprung in den A-Pool.

Lukas Hutecek war der jüngste Teamspieler in Litauen. Foto: EHF  |  EHF

Nur der Sieger des EHF-Championsships der Division B ist aufstiegsberechtigt, um 2018 im A-Pool anzutreten. Und der heißt nicht Österreich, sondern Israel. Und dass, obwohl die heimische Auswahl die Israelis mit 32:18 demoralisiert hatten, sich souverän mit drei Siegen aus drei Spielen den Gruppensieg holten. Doch im Halbfinale war die ÖHB-U18-Auswahl etwas von der Rolle.

„Das war irgendwie ein Blackout, das mit Abstand schwächste Spiel der Burschen bei diesem Turnier“, berichtet Alexander Hutecek, Vater der beiden Eggenburger Teamspieler Sebastian und Lukas Hutecek (beide Fivers). Dennoch hätten die Österreicher beinahe die Kurve gekratzt, mussten sich nach einem Remis aber Italien im Siebenmeter-Werfen geschlagen geben.

So blieb nur das Spiel um Platz drei, das die Österreicher gegen die Niederlande mit 33:23 gewannen. Sebastian Hutecek traf im kleinen Finale übrigens dreimal, der erst 16-jährige Lukas netzte zweimal ein.