Erstellt am 07. Januar 2016, 04:03

von Rupert Kornell

Hochwasser-Schutz wird nun realisiert. Stadt gibt Mittel für das Projekt mit 4,7 Millionen Gesamtkosten frei.

Dichteschutz gegen Wasser und Feuchtigkeit auf einer Betonmauer  |  NOEN, Bilderbox/Erwin Wodicka/wodicka@aon.at

„Wir gehen jetzt von der Planungs- in die Umsetzungsphase und beginnen in einer ersten Etappe mit Mödring“, stellte Stadtrat Manfred Daniel bei der letzten Gemeinderatssitzung fest, wo der Hochwasserschutz einmal mehr auf der Tagesordnung stand.

Gesamtkosten mit etwa 4,7 Millionen veranschlagt

Nachdem die Errichtung eines Hochwasser-Rückhaltebeckens am Mödringbach nahe der Waldschenke sowie am Eibenbach und die Anhebung einer Wirtschafts- und Fußgängerbrücke von der Bezirkshauptmannschaft wasser- und naturschutzrechtlich bewilligt wurden und auch eine forstrechtliche Bewilligung vorliegt, kann mit den Baumaßnahmen Anfang 2016 begonnen werden.

Die Gesamtkosten sind mit etwa 4,7 Millionen Euro veranschlagt, wovon auf die Schutzdämme Mödring- und Eibenbach je zwei Millionen entfallen, auf Böschungssicherung an der B4 300.000 und diverse Maßnahmen im Ortsgebiet Mödring 400.000 Euro.

Davon zahlt der Bund die Hälfte, das Land NÖ 15 Prozent, der Straßendienst 1,25 und die Stadtgemeinde 25,75 Prozent, das sind 1,21 Millionen Euro. Dieser Beitrag ist über die gesamte Bauzeit (bis 2018) zur Verfügung zu stellen und es ist im Budget Vorsorge zu treffen.

„Durch die Rückhaltebecken mit 165.000 m³ kann die hundertjährliche Hochwasserspitze auf eine 30-jährliche abgemindert werden“, erklärte Daniel. 150 Gebäude würden geschützt, auch das Stadtgebiet von Horn werde durch eine Absenkung des Hochwasserspiegels und der damit verbundenen verminderten Einleitung in den Regenwasserkanal profitieren.