Horn

Erstellt am 24. August 2016, 06:24

von NÖN Redaktion

Primar Funder: Horner „Institution“ in Pension. Primarius Johannes Funder (62) tritt Ende Oktober in den Ruhestand. Bei Verabschiedung wurde seine wertvolle Arbeit für Augenheilkunde-Abteilung gewürdigt.

Primarius Johannes Funder (Mitte) wurde von Regionalmanager Andreas Reifschneider, dem Ärztlichen Direktor Martin Breitenseher, Petra Pacher von der Pflegedienstleitung und dem Kaufmännischen Direktor Franz Huber (von links) in den Ruhestand verabschiedet. Foto: NÖ Landesklinikenholding  |  NÖ Landesklinikenholding

In den Ruhestand tritt der Vorstand der Abteilung für Augenheilkunde erst Ende Oktober. Schon jetzt aber verabschiedete sich der 62-jährige Johannes Funder zur Konsumation seines Resturlaubes aus dem Landesklinikum Waldviertel in Horn. Dabei wurde seine Arbeit in höchsten Tönen gewürdigt.

Abteilung erlangte ausgezeichneten Ruf

Funder, der verheiratet und Vater von vier Kindern ist, absolvierte sein Medizinstudium in Wien und promovierte 1980 zum „Dr. med.“ Danach führte ihn sein Weg zum ersten Mal nach Horn, wo er zum Sekundararzt ausgebildet wurde, ehe er seine Facharztausbildung an der Universitätsklinik in Wien begann. Im Februar 1988 schloss er seine Facharztausbildung ab und wurde Oberarzt im Krankenhaus Lainz.

Als Nachfolger des ehemaligen Leiters der Augenheilkunde-Abteilung, Leopold Öhlknecht, kehrte Funder im April 1990 an das Krankenhaus Horn zurück und übernahm hier das Primariat.

Dies sollte der Beginn einer Erfolgsgeschichte für die Augenabteilung des Horner Hauses sein. Unter seiner Führung gelangte die Abteilung des Landesklinikums Horn zu dem ausgezeichneten Ruf, den sie heute in der Region genießt.

Der Horner Chefarzt, Martin Breitenseher, würdigte bei der Verabschiedung die Arbeit seines Kollegen: „Durch sein fast 27-jähriges Wirken an der Augenabteilung hat er diese entscheidend mitgeprägt und wurde somit selbst zu einer ,Institution‘. Wir danken ihm für das Engagement, das immer dem Landesklinikum Horn galt.“

Die Privatordination in seiner Heimatgemeinde Eggenburg wird Funder weiter betreiben.

Augenabteilung

  • Betten: 27 (davon zwölf tagesklinisch)
  • Patientenzahl: 1.359 Patienten-Belegstage (stationäre Aufnahmen), rund 11.100 ambulante Eingriffe
  • Grauer Star: rund 4.300 Cataract-Operationen pro Jahr
  • Weitere Behandlungen: rund 900 Laserbehandlungen sowie 4.900 IVOM-Frequenzen (bei Macula-Degeneration) pro Jahr