Erstellt am 21. Januar 2016, 04:18

von NÖN Redaktion

Hofbauer: HAK-Hearing als gutes Zeichen. Peter Hofbauer hofft auf baldige Bestellung zum HAK-Direktor.

Peter Hofbauer machte mit einem Hearing einen weiteren Schritt, bald fixer Direktor der HAK/Hasch Horn zu werden. Foto: Weikertschläger  |  NOEN, Weikertschläger

Einen wichtigen Schritt am Weg, fix die Funktion als Direktor der Handelsakademie Horn zu übernehmen, absolvierte der provisorisch mit der Leitung der Schule beauftragte Peter Hofbauer: Er stellte sich beim Landesschulrat in St. Pölten einem 50-minütigen Hearing vor der Spitze des Landesschulrates.

Endgültige Entscheidung obliege nun dem Ministerium

Nach einer kurzen Vorstellung seiner Person und der spontanen Beantwortung situationsbezogener Fragen hatte er dabei seine Ideen für die Zukunft der Horner Handelsakademie vorzustellen. Bewertet wird das Gespräch durch Vertreter einer Wiener Personalberatungsfirma.

Die endgültige Entscheidung, ob Hofbauer fixer Direktor der Schule wird, obliege nun dem Ministerium, so Hofbauer. Bis die Entscheidung gefällt werde, könne es noch Monate dauern. Von anderen Bewerbern um den Job wisse er nichts.

Unterricht der Zukunft als wichtigste Herausforderung

Generell sieht er die Ausschreibung der Leiterstelle aber als gutes Zeichen, denn: „Es gab immer wieder Gerüchte über eine Zusammenlegung mit der HLW. Dass jetzt doch ein fixer Leiter gesucht wird, lässt darauf schließen, dass dem nicht so ist.“ Außerdem sieht er darin eine Wertschätzung der Arbeit der letzten zweieinhalb Jahre seines Teams: „Das kann nicht so schlecht gewesen sein.“

Als wichtigste Herausforderung für die Zukunft sieht Hofbauer die Frage, wie Unterricht in fünf Jahren aussehen werde. „Die Frage ist: Was kann ich Schülern im Unterricht beibringen, das sie durch zwei Stunden Surfen im Internet nicht lernen können?“

Dabei gehe es darum, den Mehrwert von Schule gegenüber dem Internet hervorzustreichen und zu zeigen, welches Wissen wichtig sei, wie Lernprozesse richtig zu betreuen seien und wie die Schule als Organisation und Betrieb auf diese neuen Herausforderungen reagieren könne.