Horn

Erstellt am 23. April 2017, 02:44

von Martin Kalchhauser

Kehrmaschine für mehrere Gemeinden?. Stadt Horn überlegt, Großinvestition gemeinsam mit Nachbar-Kommunen zu stemmen. Förderungen sind Anreiz dazu.

Im Frühjahr, wenn überall der Splitt vom Winter entfernt werden muss, ist der Einsatz der Straßenkehrmaschine bei den Horner Gemeindebürgern besonders begehrt. Fahrer Alois Hochleitner (rechts) und sein Copilot Andreas Freitag sind fast ohne Pause mit dem Gefährt unterwegs.Kalchhauser  |  Martin Kalchhauser

Besonders gefragt ist die Straßenkehrmaschine der Stadtgemeinde Horn in diesen Tagen, wenn die Spuren des Winterdienstes von den Straßen verschwinden sollen. Künftig könnte ein solches Gerät von mehreren Gemeinden gemeinsam genutzt werden.

„Das ist mit Sicherheit ein Thema“, bestätigt Bürgermeister Jürgen Maier Überlegungen in diese Richtung. „Wir werden darüber mit den Nachbargemeinden reden müssen.“ Für die „gemeinsame Nutzung von Kommunalfahrzeugen“ gebe es Förderungen, die man sich abholen könnte.

Die Möglichkeiten der Förderung hält auch Bauhof-Chef Johannes Kapitan für reizvoll. Er betont, dass die Gemeinde St. Bernhard-Frauenhofen schon jetzt die Horner Kehrmaschine samt Fahrer nutze. „Das wird dann nach einem vereinbarten Stundensatz abgerechnet.“ Vereinzelt würden auch Firmen mit großen Parkplätzen diese Möglichkeit nutzen und die Leistung von der Gemeinde zukaufen.

Neue Maschine kostet rund 250.000 Euro

Wenn die 1997 angeschaffte Kehrmaschine auch aktuell immer öfter repariert werden müsse, sei eine Neuanschaffung doch gut zu überlegen. Rund 250.000 Euro sind dafür laut ersten Berechnungen in die Hand zu nehmen. „Es müssten mehrere Gemeinden mittun, damit sich das gut rechnet“, erklärt Kapitan. „Wenn so ein Fahrzeug eine Gemeinschaftsanschaffung ist, dann steht es wirklich viel im Einsatz.“

Wie Stadtchef Maier betont, hat die Gemeinde bereits die Fühler ausgestreckt. „Wir haben uns schon einige Modelle angeschaut, um eine erste Orientierung zu haben.“ In den nächsten beiden Jahren könnte die Großinvestition fällig werden – egal, ob für die Stadtgemeinde Horn alleine oder für einen größeren Bereich.