Erstellt am 09. Juni 2016, 04:55

von NÖN Redaktion

Horner „Raum der Stille“ ist für alle da. Schlichter Gebetsraum im Horner Haus Helina dient Angehörigen aller Konfessionen als Rückzugsort.

Einen schlichten Gebetsraum für Angehörige aller Konfessionen übergaben im Haus Helina Rahimi Jaihun, Seniorin Birgit Schiller, Pfarrer Albert Groiß, Organisatorin Evelyne Dreher, Imam Naeem Mohammad, Zaenab Al Khashmany und Hausleiter Kalin Trifonov (von links) seiner Bestimmung. Foto: Kalchhauser  |  NOEN, Martin Kalchhauser

Im Haus Helina, das von rund 100 Flüchtlingen bewohnt wird, steht seit kurzem ein Gebetsraum für Angehörige aller Konfessionen als Rückzugsort bereit.

Der „Raum der Stille“ mit einer Mauernische mit einer Vase und ohne religiöse Symbole wurde in einer kleinen Feier mit katholischen und evanglischen Geistlichen sowie dem Horner Imam seiner Bestimmung übergeben. Er steht den Bewohnern des ehemaligen Stephansheims und ihren Gästen jederzeit offen.

Bei der mit musikalischen Beiträgen gestalteten Feier, der rund 40 Gäste des Hauses beiwohnten, wurden Texte aus den verschiedenen Religionen, die zur Versöhnung und einem guten Miteinander aufrufen, verlesen. Alle Beiträge wurden in die Sprachen Arabisch und Farsi bzw. auf Deutsch übersetzt.

Imam Naeem Mohammad: „Großes Lob für diese tolle Idee! Ich hoffe, dass das Miteinander einmal auf der ganzen Welt so sein wird wie hier.“

Im Anschluss gab es bei einem kleinen Kuchenbuffet Gelegenheit zum Austausch.