Erstellt am 01. April 2016, 04:54

von Rupert Kornell

Horner Schulen mit VOR zufrieden. Direktoren der Horner Schulen diskutierten mit Vertretern des Verkehrsverbunds Ost-Region Möglichkeiten, das Verkehrsnetz noch auszuweiten.

Petra Zabrodsky (Vierte von links) und Michael Reinbacher (Vierter von rechts) diskutierten mit den Horner Direktoren Michael Ableidinger (Bundesgymnasium), Franz Buchinger (Polytechnische Schule), Karin Hauer (Allgemeine Sonderschule), Wolfgang Schrenk (Schule für Gesundheits- und Krankenpflege), Peter Hofbauer (Handelsakademie) und Heribert Naber (Neue Mittelschule) über mögliche Verbesserung im Schülertransport. Foto: Matthias Meyer  |  NOEN, Matthias Meyer
Nachdem es im September bzw. Dezember 2017 zu einer Fahrplanumstellung im VOR (Verkehrsverbund Ost-Region) kommt, muss auch das sogenannte „Liniengut“ neu ausgeschrieben werden.

Zu diesem Zweck gab es im Gymnasium Horn ein „Abstimmungstreffen“ bezüglich öffentlicher Verkehr und Planungen für die Ausschreibung 2017 mit dem VOR und den Vertretern der Horner Schulen, organisiert von Martin Frank von der NÖ.Regional.GmbH, Hauptregion Waldviertel, einem Absolventen des Gymnasiums.

Inhalte waren ein einheitlicher Unterrichtsbeginn und -schluss der Schulen, Rückmeldungen auch von Schülern und Eltern und Wünsche der Schulen.

Allseits Lob für das konstruktive Treffen

„Es war ein sehr konstruktives Treffen“, resümierte Michael Ableidinger, Direktor des Gymnasiums Horn. Von beiden Seiten nichts zu rütteln gibt es an den bestehenden Zeiten 7.45 bzw. 13.20 Uhr (Unterrichtsbeginn bzw. -schluss) an allen Schulen, die auch weiterhin Bestand haben werden. „Unser Wunsch ist nur, dass die bestehenden Verbindungen über Weitersfeld, Eggenburg und Raabs hinaus ausgedehnt werden.“

Das unterstützt auch HAK- Direktor Peter Hofbauer: „Diese Verbesserung wäre für uns ganz wichtig, weil das Einzugsgebiet größer ist.“

Als besonders positiv streicht er hervor, dass man bei der VOR ein offenes Ohr hat, wenn an diesen Probleme herangetragen werden: „Es scheint so, als würden unsere Wünsche, die wir äußern, auch berücksichtigt.“ Was Ableidinger bekräftigt: „In zwei Fällen haben wir auf Elternnachfrage beim VOR urgiert, das Anliegen wurde prompt erledigt.“

„Der Schülertransport funktioniert eigentlich recht gut“, ist auch Horns NMS-Direktor Heribert Naber mit der Zusammenarbeit zufrieden, „nur gelegentlich kommt es vor, dass Busse überfüllt sind.“ Und auch sein Direktoren-Kollege Franz Buchinger von der Polytechnischen Schule hat nichts auszusetzen: „Es gibt keine Probleme, und wenn, betrifft es eher nur Kleinigkeiten.“

Das positive Gesprächsklima hebt auch Petra Zabrodsky vom VOR hervor: „Das Zusammentreffen war sehr informativ, wir haben viel erfahren, teilweise auch manches, was wir noch nicht gewusst haben.“ Die Anliegen der Höheren Schulen nach weitreichenderen Verbindungen würden nun geprüft: „Wir schauen uns an, was wir realisieren können“, zeigt sich Zabrodsky bemüht.