Erstellt am 02. Oktober 2015, 05:37

von Martin Kalchhauser

Josef Ponstingl ist unvergessen. In Mörtersdorf erinnert Stein an langjährigen Ortsvorsteher.

Gemeindevertreter und Verwandte des verstorbenen Josef Ponstingl bei der Gedenksteinenthüllung in Mörtersdorf: Harald Braun, Anita Mailer, Franz Zeitlberger, Karin Schreiner, Bernhard Winklmüller, Christian Schreiner, Andreas Ponstingl, Hermine Grammel (mit Maximilian Fischer), Markus Fischer, Anton Ponstingl, Birgit Fischer, Gertrude Benninger und Bürgermeister Wolfgang Schmöger (von links). Foto: Martin Kalchhauser  |  NOEN, Martin Kalchhauser

Der im Dezember 2014 überraschend verstorbene Josef Ponstingl ist in seinem Heimatort unvergessen. Damit das auch so bleibt, setzte ihm die Gemeinde Rosenburg-Mold nun einen Gedenkstein.

Bürgermeister Wolfgang Schmöger zeigte sich in seinen Worten nach wie vor tief betroffen und würdigte die Arbeit des Verstorbenen, der von 1990 bis zu seinem plötzlichen Tod in Mörtersdorf Ortsvorsteher gewesen war.

Ab 1995 war der gelernte Fleischhauer auch Gemeinderat, von 1997 bis 2000 sogar Vizebürgermeister gewesen. Erfolgreiche Projekte wie die Renovierung der Ortkapelle, die Gründung des Dorferneuerungsvereins und der Rückbau der Ortsdurchfahrt fielen in seine Zeit.

Schmöger: „Er war ein treuer, fleißiger Mitarbeiter der Gemeinde und stets bemüht, seinen geliebten Heimatort Mörtersdorf lebens- und liebenswert zu gestalten. Uns bleiben an Gemeinderat Josef Ponstingl liebe und dankbare Erinnerungen. Der Ort wird immer eng mit dem Namen Ponstingl verbunden bleiben.“

Den Dank der Familie des Verstorbenen „für die Unterstützung in der schwersten Zeit“ brachte Karin Schreiner zum Ausdruck. Sie trat nach der Gemeinderatswahl 2015 im Frühjahr die Nachfolge ihres Vaters als Gemeinderätin und Ortsvorsteherin an: „Ich bin stolz, die Anliegen Mörtersdorfs wie mein Vater vertreten zu dürfen.“