Erstellt am 18. Dezember 2015, 05:23

von Rupert Kornell

Jugend steuert nun das „Schiff Kiennast“. Geschäftsführung ging von Julius und Herbert Kiennast an die neunte Generation, nämlich an Julius jun. und Alexander.

Herbert und Julius Kiennast (von links) und Raimund übergaben das Steuerrad für das »Schiff Kiennast« (samt einem süßen Lkw) an Julius und Alexander Kiennast, die bereits neunte Generation des traditionellen Familienunternehmens und ältesten Handelshauses Österreichs, das im Jahr 1585 gegründet worden war.  |  NOEN, Rupert Kornell

Die achte Generation hat über 40 Jahre das Unternehmen verantwortungsvoll und professionell geführt,nun ist es Zeit, es an die Jugend zu übergeben“, sagte Julius Kiennast und sprach dabei auch für seine Brüder Herbert und Raimund und übergab im Rahmen einer großen Mitarbeiterfeier im Horner Vereinshaus das „Steuerrad für das Schiff Kiennast“ an seinen Sohn Julius und Herbert Kiennasts Sohn Alexander mit der Bitte, „es bei jedem Wellengang stabil zu halten“.

Die „Junioren“ sorgten nach dem Dank an ihre Väter („Ihr seid uns Vorbild!“) auch für einen professionellen Auftritt mit ausgiebigem Rückblick auf die letzten drei Jahre. Diese waren von etlichen großen innerbetrieblichen Veränderungen und einer Expansion vor allem im Tankstellenshop- und Eurogast-Bereich geprägt.

Tüchtige Mitarbeiter

Auch wiesen sie immer wieder auf die Rolle ihrer tüchtigen Mitarbeiter hin, von denen gleich 59, also ein Viertel der Belegschaft, für zehn- und bis zu vierzigjährige Firmentreue geehrt wurden (siehe Info-Box). Sie gaben „nach einem herausfordernden Jahr 2015“ auch die Ziele für 2016 vor: Steigerung des Umsatzes von 71 auf 75 Millionen Euro durch den Ausbau von Tankstellenshops und Kiosken und die österreichweite Verankerung im Bereich Gastronomie.

Anerkennende Worte für das Unternehmen fanden auch die Vizepräsidenten Josef Breiter („Auch die neue Generation weiß, wo sie hin will!“) und Horst Pammer („Ich gratuliere dem Team, das hier am Werk ist!“) von Wirtschafts- bzw. Arbeiterkammer sowie Nationalrat Werner Groiß, der die Arbeit dieser achten Generation als immens wichtig für Gars und für die Region würdigte.