Erstellt am 17. März 2016, 08:41

von Martin Kalchhauser

Jugend zeigt Interesse an Europa. Teilnehmer aus verschiedenen Schultypen zeigten tolle Leistungen bei Europaquiz in Eggenburg.

Gastgeber Direktor Christian Bauer, Landesrätin Barbara Schwarz, Prand-Stritzko aus Langau (HTL Karlstein, Sieger der Kategorie Berufsbildende Höhere Schulen, Waltraud Eberharter (AKNÖ), Sabina Müller (WKNÖ) und Landes-Berufsschulinspektor Bruno Bohuslav (von links). Foto: Martin Kalchhauser  |  NOEN, Martin Kalchhauser
Das Europaquiz, bei dem Schüler aus Pflicht-, Berufs- und höheren Schulen ihr Wissen über Politik, Geschichte und Geografie unseres Kontinents unter Beweis stellen müssen, hat an der Landesberufsschule Eggenburg bereits Tradition.

Direktor Christian Bauer und sein Lehrerteam richteten auch heuer wieder die Landesmeisterschaften aus, bei denen sich die Besten für den Bundesbewerb vom 26. bis 28. April in Kärnten qualifizierten.

Profunde Betrachtungen zum Thema Europa

Parallel zu den Bewerben in den Kategorien Allgemeine Pflichtschulen (APS), Berufsschulen (BS), Berufsbildende Mittlere Schulen (BMS), Berufsbildende Höhere Schulen (BHS) und Allgemeinbildende Höhere Schulen (AHS) wurde den interessierten Schülern auch einen hörenswerten Vortrag des Referenten Christoph Breinschmid von der Gesellschaft für Europapolitik zum Thema „Europa – Was ist jetzt?“.

„Auch Wähler sollen verantwortungsvoll handeln!“

Landesrätin Barbara Schwarz, wandte sich in ihren Worten mit einem Appell an die Jugendlichen. Mitbestimmung sei wichtig, meinte die Politikerin: „Bildet euch zu jedem Thema eine eigene Meinung!“

Zu Recht, so die Landespolitikerin, werde von Seiten der Politik Verwantwortungsbewusstsein eingefordert. „Ich fordere aber auch euch, die Wähler, auf, verantwortungsvoll zu handeln und nicht nur kurzfristig zu denken.“

Pokale und Sachpreise für die Gewinner

Schwarz nahm im Anschluss an den Bewerb gemeinsam mit Landes-Berufsschulinspektor Bruno Bohuslav sowie den Sponsorenvertretern Sabina Müller (Wirtschaftskammer) und Waltraud Eberharter (Arbeiterkammer NÖ) die Siegerehrung vor. An die Gewinner der einzelnen Kategorien gingen Pokale und Sachpreise, die von Sponsoren zur Verfügung gestellt worden waren.

Direktor Bauer: „Muss meine Lehrer ,schmieren‘!“

Den Dank an sein Team, das für einen klaglosen Ablauf des Bewerbs gesorgt hatte, dankte Direktor Christian Bauer auf originelle Weise.

„Ich muss meine Lehrer ,schmieren‘“, scherzte er bei der Übergabe von frisch gepresstem Bio-Öl der Marke „aÖ“ aus der heimischen Gilli-Mühle.

In dieser Weise beschenkt wurden Jörg Bauer, Thomas Bednar Johann Edlinger, Christina Hainzl, Petra Pfeifer und Alfred Schmied.

Steirische Harmonika und brennende Trompete

Aus den eigenen Reihen der Schule kamen die musikalischen Beiträge zur Siegerehrung. Zuerst legte der Berufsschüler Stefan Schachner auf seiner vierreihigen Steirischen Harmonika los.

Dann griff Berufsschullehrer Peter Nusser zu seiner Trompete, um zuerst von Günther Jeschko am Keyboard begleitet, Louis „Satchmo“ Armstrongs Welthit „What a wonderful world“ zum Besten zu geben.

Beim Nini Rossos „Il Silenzio“ gab es für die Gäste eine spektakuläre Überraschung, als Nussers Instrument in Brand gesetzt wurde.


DIE ERGEBNISSE:

Allgemeine Pflichtschulen (APS)

1) Bettina Marchart, NMS Hausbrunn
2) ex aequo:      Melanie Panzer, NMS Asparn/Zaya
                          Lukas Hörmann, Polytechnische Schule Horn
4) Michael Kugler, NMS Egenburg
 
Berufsschulen (BS)
1) Jan Swoboda, LBS St. Pölten
2) Alexander Weik, LBS Schrems
3) ex aequo:      Christian Lindtner, LBS Eggenburg, Standort Stockereu
                          Maximilian Resch, LBS THeresienfeld
 
Berufsbildende Mittlere Schulen (BMS)
1) Jakob Prantl, FS Karlstein (Mechatroniker)
2) Anna Barth, FS Karlstein (Uhrmacher)
 
Berufsbildende Höhere Schulen (BHS)
1) Benedikt Prand-Stritzko, HTL Karlstein
2) Thomas Zeitelberger, HAK Horn
3) Kerstin Eichhorn, HAK Waidhofen/Thaya
 
Allgemeinbildende Höhere Schulen (AHS)
1) David Straka. Bundesgymnasium Baden
 
(In den Kategorien, in denen weniger als drei Preisträger gekürt wurden, gab es keine weiteren Kandidaten.)