Klein-Ulrichschlag

Erstellt am 10. Juli 2016, 06:16

von NÖN Redaktion

Zwei Projekte verwirklicht. Für das Dorfgemeinschafts- samt FF-Haus und die renovierte Kapelle brachte Gemeinde 176.000 Euro auf, Bevölkerung leistete 7.600 Arbeitsstunden unentgeltlich.

Bei der Eröffnung und Segnung des Gemeinschaftshauses und der renovierten Kapelle mit dabei: Nationalrat Werner Groiß, der frühere Vizebürgermeister Johann Stöger, sein Nachfolger Karl Erdinger, Pfarrer Johannes Mikes, Ortsvorsteher Thomas Bayer, Dorferneuerungsobmann Christoph Neumeister, Gemeinderat Florian Neumeister, Kommandant Christian Kloiber und Bürgermeister Hermann Gruber (von links). Foto: Eduard Reininger  |  Eduard Reininger

Mit einem zweitägigen Fest wurde in Klein-Ulrichschlag die Eröffnung und Segnung des Gemeinschaftshauses und der neu renovierten Kapelle gefeiert.

Den Auftakt bildete ein stimmungsvoller Heuriger am Samstag, am Sonntag zelebrierte Pfarrer Johannes Mikes eine Feldmesse mit anschließender Segnung der Objekte. FF-Ortskommandant Christian Kloiber informierte über die Gemeinschaftsprojekte. „Wir haben es geschafft“, berichtete er mit Stolz. „Doch wozu dieser Aufwand? Die Anforderungsprofile unserer Feuerwehr haben sich stark geändert, man erwartet von uns immer mehr Professionalität und Effektivität!“

„Kameradschaft, Fleiß, Idealismus und Zusammenhalt formten das Haus“

FF-Ortskommandant Christian Kloiber

Um den Anforderungen nachzukommen, entschied man sich 2009 – damals allen voran Erich Bayer – für die Modernisierung des Gebäudes. Nach genauer Überprüfung der Bausubstanz zeigte sich rasch, dass die Kosten einer Renovierung nicht den langfristigen Anforderungen gerecht werden würden. Im ersten Bauabschnitt wurde die Garage fertig gestellt, nach einer Pause gingen die Florianijünger und die Dorfgemeinschaft 2014 erneut ans Werk und starteten das Projekt Gemeinschaftshaus.

„Kameradschaft, Fleiß, Idealismus und Zusammenhalt formten das Haus“, stellte Kloiber fest und erinnerte an 6.900 freiwilligen Arbeitsstunden, die von der gesamten Dorfgemeinschaft geleistet wurden. Die Kosten des Neubaus des Gemeinschaftshauses übernahm mit 160.000 Euro die Gemeinde, 40.000 Euro steuerte die Feuerwehr bei.

Die Renovierung der Ortskapelle um 16.000 Euro wurde von der Gemeinde getragen, die Ortsbewohner leisteten 700 ehrenamtliche Arbeitsstunden. Christoph Neumeister, Obmann des Dorferneuerungsvereins, bedankte sich bei Bürgermeister Hermann Gruber und dem gesamten Gemeinderat für die Unterstützung. Grußworte richtete Thomas Nichtawitz vom Bezirksfeuerwehrkommando Horn an die Festgäste. Nationalrat Werner Groiß würdigte die ehrenamtlichen Helfer und meinte: „In den Projekten steckt viel Herzblut, das ist ein Segen für die Gemeinschaft.“