Erstellt am 14. Juni 2016, 11:16

von Martin Kalchhauser

Kletterer in Rosenburg am Kamp verunglückt. 33-Jähriger erlitt Wirbelbruch. Schwierige Bergung nach Kletterunfall. Spezial-Einsatz für Feuerwehr.

 |  NOEN, Symbolbild
Mit schweren Verletzungen endete eine abendliche Klettertour in Rosenburg für einen 33-jährigen Kleinmeiseldorfer. Weil sich ein Sicherungshaken aus der Felswand löste, stürzte der Mann rund fünf Meter hoch ab. Bei der Bergung des Unfallopfers waren die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Rosenburg gefordert. 

Abendliche Tour in die Felswand

Gemeinsam mit einem Freund, 32, aus Frauenhofen war der Freizeitsportler am Montag, 13. 6., kurz nach 20 Uhr in eine Felswand in der Nähe des Schlosses Rosenburg eingestiegen. Er setzte im steil über dem Kamp aufragenden Felsen zwei Sicherungshaken und wollte weiter nach oben vorausklettern. Dabei rutschte er aus und fiel in das Seil. 

Sicherungshaken hielt Gewicht nicht stand

Unerwarteterweise hielt der zweite, von ihm selbst zuvor gesetzte Sicherungshaken, der seinen Fall aufhalten hätte sollen, nicht. Er brach aus der Wand, und der Meiseldorfer stürzte in der Folge etwa fünf Meter ab. Sein Freund leistete ihm Erste Hilfe und alarmierte per Handy die Rettung. Das Rote Kreuz Horn schickte ein Notarztteam ins Kamptal. 

Feuerwehr musste Rotem Kreuz helfen

Bei der Bergung packten mit diesem Rotkreuzteam, das das Opfer an Ort und Stelle versorgte, auch sieben Mitglieder der FF Rosenburg an. Sie seilten den Mann auf der steilen Böschung rund 50 Meter bis zum Kamp-Ufer ab. Dann wurde er auf der Trage mit einer Zille über den Kamp zum dort wartenden Rettungsfahrzeug gebracht. 

Mehrere Verletzungen festgestellt

Der verletzte Freizeitsportler landete im Landesklinikum Waldviertel und wurde dort stationär aufgenommen. Neben dem Wirbelbruch wurden beim Verunglückten weitere Verletzungen wie Abschürfungen an beiden Beinen und im Hüftbereich sowie zahlreiche Prellungen festgestellt.