Erstellt am 20. Januar 2016, 04:58

von Martin Kalchhauser

Bedenken sind berechtigt. Martin Kalchhauser über die steigende Zahl von Waffen in privaten Haushalten.

Es wäre unfair, die steigende Zahl von Mitbürgern im Horner Bezirk, die sich – auf legalem Weg! – eine Waffe und die dazugehörige Genehmigung besorgen, zu kriminalisieren. Zu denken geben muss das aber doch.
Waffen bergen immer die Gefahr, unrechtmäßig eingesetzt zu werden oder in falsche Hände zu kommen.

Auch wenn reflexartig das Argument ertönt, dass die meisten Verbrechen mit illegalen (illegal erworbenen) Schießeisen begangen werden, kann doch nie ausgeschlossen werden, dass sie gegen den Besitzer oder seine Familie zur Anwendung kommen.

Gefordert ist einmal mehr die Politik. Mit Überlegungen, wie der dramatische Anstieg der Bewaffnung ohne allzugroße Beschränkung persönlicher Freiheiten eingedämmt werden kann, muss das Nachdenken darüber einhergehen, worauf diese Tendenz zurückzuführen ist. Einsparungen im Sicherheitsbereich (Stichwort Schließung von Polizeiinspektionen) und die aktuelle Einwanderungssituation hinterlassen Spuren.

Noch ist der Bezirk Horn nicht „Amerika“. Aber die Tendenz ist und bleibt bedenklich.