Erstellt am 23. Dezember 2015, 03:38

von Maximilian Köpf

Endlich wieder „Good News“. Maximilian Köpf über den Aufwärtstrend der Horner Handballer.

Ein Leben am Abgrund – das beschreibt die Performance der Horner Handballer der letzten Jahre (ob in Spielgemeinschaft mit Waidhofen oder nicht) wohl am besten. Immer Abstiegskampf, häufig hoffen, dass aus der 2. Landesliga keiner rauf will, um in der höchsten Spielklasse des Landes bleiben zu dürfen – wie zuletzt im Sommer.

Daraus wurden beim Verein diesmal aber die richtigen Schlüsse gezogen. Die erfolglosen Zeiten der Union Horn scheinen in der zweiten Saison ohne Langzeitpartner Waidhofen vorbei. Die Entscheidung, im Sommer zwei der drei Teams wegen der Dreifachbelastung aufzulassen, erwies sich als goldrichtig.

Jene elf Punkte, die in der gesamten Vorsaison zu buche standen, haben die Horner jetzt schon gesammelt. Vor zwei Wochen jubelten sie über den ersten Derbysieg gegen den ewigen Rivalen Eggenburg seit 2011. In der Tabelle ist plötzlich Horn Dritter und Eggenburg Letzter.

Natürlich ist das aber nur eine Momentaufnahme. So sehr Horn Eggenburg im Fußball enteilt ist, so groß ist die Vormachtstellung der Krahuletzstädter im Handball. Daran wird sich so schnell nichts ändern. Aber genauso wie der SK Eggenburg immer wieder mit Erfolgen in der 2. Landesliga West aufhorchen lässt, sorgt jetzt endlich auch die Union Horn wieder für positive Schlagzeilen.