Horn

Erstellt am 03. August 2016, 05:12

von Martin Kalchhauser

Wegschauen hilft nicht!. Martin Kalchhauser über die Probleme im Haus Helina.

Das Haus Helina kommt nicht aus den Schlagzeilen. Gewaltakte innerhalb der Gemeinschaft rufen immer wieder die Polizei auf den Plan.

Über 100 Menschen leben am Stephansberg unter einem Dach. Ihre eigene (uns oft fremde) Kultur, die schwierige Situation im Haus und die neue Umgebung sind die Zutaten, die dazu führen können, dass es immer wieder einmal „kracht“.

Sind die bekannt gewordenen Vorfälle nur die Spitze des Eisbergs? Fix ist, dass im Haus bei einigen (Frauen) Angst herrscht. Flucht-Traumata sind als Ausrede einfach zu wenig, um zu akzeptieren, dass Männer (ihre) Frauen oder Kinder schlagen.

Dass die Caritas ihr Haus gut im Griff hat, muss bezweifelt werden. Das monieren auch immer mehr persönlich involvierte Horner, wenn auch hinter vorgehaltener Hand.

Man kann in der Flüchtlingsarbeit einfach nicht alles richtig machen. Probleme aufzuarbeiten, ist vielleicht ein steiniger Weg. Aber Wegschauen hilft garantiert nicht – und ist definitiv die schlechteste Lösung!