Erstellt am 27. Juli 2016, 05:52

von Martin Kalchhauser

Zahl der Hände ist eng begrenzt. Martin Kalchhauser über die Nöte der kleinen FF-Einheiten.

Offen wurden beim 120-Jahr-Jubiläum der FF Röhrawiesen die Nöte der Klein-Feuerwehren angesprochen. „Nicht die Zahl der Fahrzeuge begrenzt unsere Einsatzbereitschaft, sondern die Zahl der Hände!“, meinte Kommandant Herbert Hofer sinngemäß. Und brachte es auf den Punkt: Den Klein(st)-Feuerwehren gehen langsam die Helfer aus. Vor allem die Tagesbereitschaft ist gefährdet.

18 Aktive gibt es in Röhrawiesen, und gerade das Beispiel dieses kleinen Dorfes zeigt auf, wie wichtig die Kleinen sind. Sie sind wegen der regionalen Entlegenheit im Notfall immer die Ersten. Und das 30 Jahre alte Auto ist nur mehr verwendungsfähig, weil es ein Bastler in den Reihen der FF wieder einmal „geflickt“ hat.

Nur leider ist auch mehr Geld nicht die Lösung des Problems. Wenn die allerkleinsten Lösungen nicht mehr klappen, gilt es, auf lange Sicht möglichst kleine zu bewahren. Auch wenn keiner eine Mini-FF sterben lassen möchte, muss man alle Zukunftsszenarien ansprechen! Die Politik ist gefragt – nicht nur beim Unterstützen, sondern auch bei einer ehrlichen Diskussion über die Zukunft.