Horn

Erstellt am 12. Oktober 2016, 03:15

von Bernd Dangl

Es ist Zeit für klare Signale. Bernd Dangl über die ganz nahe Zukunft des SV Horn.

Es war ein längst fälliger Schritt, den der SV Horn mit dem Umbau des Managements gemacht hat.

Den sportlichen Bereich zu schupfen, ist ohnehin schwer genug, sollte bei einem Bundesligisten für einen Full-Time-Job reichen. Wenn man sich, so wie Marc-Kevin Prisching bisher, nebenbei auch um -zig andere Dinge, wie die interne Kommunikation inklusive Herhalten als Reibebaum, kümmern muss, dann ist klar, dass irgendetwas auf der Strecke bleibt.

Wichtig: Dass Horn einen Einheimischen – auch, wenn der Schwiegersohn von SKN-Trainer Karl Daxbacher eigentlich Deutscher ist – geholt hat. Schon allein für die Außendarstellung ein Zeichen.

Dennoch: Toreschießen kann auch der neue Manager nicht. Gerade am Spielfeld muss jetzt aber ein Lebenszeichen kommen.

Bereits am Freitag beim Kellerduell gegen Blau-Weiß Linz. Verliert Horn, kommt‘s ohnehin knüppeldick – dann ist der SV Letzter. Andererseits kann Horn nach dem Motto „In Linz beginnt‘s“ noch zu einem ordentlichen Herbst-Finish ansetzen.

Denn nach Blau-Weiß heißen die Gegner FAC, Wiener Neustadt, Wattens und Innsbruck – allesamt Gegner im Abstiegskampf. Im Idealfall ist der dann vorerst passé, im „worst case“ jedoch aktueller denn je.