Erstellt am 12. April 2017, 04:12

von Martin Kalchhauser

Wie gut, dass sich was tut!. Martin Kalchhauser über privates Engagement im Zentrum Horns.

„Gut, dass sich was tut in der Innenstadt!“ Nur vereinzelt ist dieser Kommentar zu den Arbeiten zu hören, bei denen in ehemaligen Geschäftshäusern am Haupt- bzw. Kirchenplatz Wohnungen gebaut werden.

Dahinter steckt der gebürtige Horner Günter Kerbler, der mit Immobilien Millionen gemacht hat und einen kleinen Teil seines Vermögens in die Innenstadtbelebung Horns investiert. Anderen Privaten oder einer Genossenschaft wäre dies nicht möglich. Die neuen Wohnungen lassen sich nicht rentabel verkaufen, mit Mieten ist die Investition nicht zurückzuholen.

In Horn sollte man über die Millionen-Investitionen froh sein. Viele Private sitzen hier auf Grund und Immobilien und sind neuen Projekten und Ideen im Weg. Die Idee einer kleinen Passage zwischen Hauptplatz und Florianigasse etwa scheitert an einem einzigen verkaufsunwilligen Besitzer eines leer stehenden Objekts.

Vielleicht sollte man sich in Horn Gedanken machen, wie man den Kerbler’schen Aufwind nützen könnte, statt über die (kurzfristigen) Behinderungen durch die Arbeiten zu motzen!