Erstellt am 09. März 2016, 04:39

von Martin Kalchhauser

„Never ending story“ Kaserne. Martin Kalchhauser über die nächste Wendung einer leidigen Angelegenheit.

Es ist wahrlich eine „never ending story“: Seit Jahren wird über die Zukunft der Radetzkykaserne Horn debattiert. Die wiederholte Abwechslung zwischen – aus Sicht der Horner – positiven und negativen Nachrichten über die Zukunft des Militärstützpunktes erinnert an eine „psychische Kneipp-Kur“. Einzige Erkenntnis mit Bestand, die nach wie vor stimmt: Die Zukunft der Kaserne ist unsicher.

Die Entwicklung der Lage, bei der einander Optimismus, Hoffnung, Skepsis und Resignation in bunter Reihenfolge abwechseln, ist von vielen Faktoren abhängig, die nicht regional steuerbar sind. Da ist zum einen die sicherheitspolitische Lage, zum anderen die weitere politische Entwicklung im Bereich Bundesheer. Und last not least spielt das Geld eine Rolle: Wie viel (mehr) Geld ist dem jeweiligen Finanzminister das Heer wert?

Jetzt gibt es einen neuen Anlauf für eine Absicherung des Standortes, bei dem die Stadt und das Land erneut einen Schulterschluss bilden. Gemeinsames Ziel: Dass nicht Diskussionen um die Kaserne, sondern der Bestand dieser eine „never ending story“ sein mögen.