Erstellt am 16. Dezember 2015, 05:03

von Martin Kalchhauser

Noch einmal Glück gehabt!. Martin Kalchhauser über das Happy End um die Arztstelle in Pernegg.

Der Ärztemangel, der in den Spitälern für Probleme sorgt, ist längst auch im "praktischen" Bereich, also in den Ordinationen, angekommen. Es ist fast ein kleines Wunder, dass es doch noch gelungen ist, eine Allgemeinmedizinerin für Pernegg zu finden.

Für die Nachbesetzung war es allerhöchste Zeit. Denn obwohl die engagierte Jungärztin Sarmata Szameit aus Brunn an der Wild bereit war, die Patienten des mit Juli in Pension gegangenen Pernegger Mediziners Josef Draxler interimistisch zu betreuen, drohten sich diese zu anderen Allgemeinmedizinern der Umgebung zu „verlaufen“.

Der Verquickung glücklicher Umstände – die neue Ärztin Bettina Brtna ist eine Freundin der Brunnerin, war auf der Suche nach einer Ordination und sie wollte gern aus Wien hinaus aufs Land – hat Pernegg zu verdanken, dass die ärztliche Grundversorgung weiterhin erhalten bleibt.

Es zeigt sich aber einmal mehr, dass es künftig für die Gemeinden immer schwerer werden wird, verwaiste Stellen neu zu besetzen. Die (hohe) Politik ist dringend gefordert!