Gars am Kamp

Erstellt am 05. April 2017, 06:04

von Martin Kalchhauser

Unterstützung für Gars gefragt. Martin Kalchhauser über das wichtige Bekenntnis zur Burg.

Der Erfolg der vergangenen Jahre, insbesondere die Renaissance der Garser Oper mit ihrem quirligen Intendanten Johannes Wildner, und das professionelle Management durch Rudolf Berger machen Mut. Pläne zum Um- und Ausbau der Burg Gars als „Opernhaus“ und allgemein als Veranstaltungs-Location haben Rückenwind.

Die Marktgemeinde Gars tut gut daran, diese Chance zu nützen und in die Burg zu investieren. Mit dem Beschluss, 1,4 Millionen in das Wahrzeichen zu stecken, um es zukunftsfit zu machen, zeigt man erfreulich deutlich Flagge.

Langfristig wird man auch um eine neue Debatte über eine Überdachungsmöglichkeit für die Tribüne – ein Dauerbrenner seit Jahrzehnten! – nicht umhinkommen. Darüber darf das Wetterglück der vergangenen Saisonen nicht hinwegtäuschen.

Dass die Kamptalgemeinde die Bürde ihres historischen Schatzes nicht alleine tragen kann, liegt auf der Hand. Die überregionale Ausstrahlung der Kultur im mittleren Kamptal hat sich aber ohnehin längst mehr überregionale Hilfe verdient.