Erstellt am 14. Juni 2017, 05:09

von Martin Kalchhauser

Viel Kraft, aber nur wenig Hirn. Martin Kalchhauser über Rätsel rund um die Schuleinbrüche in Eggenburg.

Nicht nur der besonders „ungustiöse“ Abschluss des Einbruchs in die Eggenburger Schulen ist ärgerlich. Der Einbrecher ging mit so großer Zerstörungswut vor, dass der Schaden extrem hoch ist.

Wenn die Schweinerei, die der nächtliche Eindringling – Spuren deuten auf einen Einzeltäter hin – überhaupt erklärbar ist, dann vielleicht mit unbändigem Hass auf einen Lehrer oder die Schule im Allgemeinen.

Mehr Gedanken machen sich Ermittler und Schulverantwortliche um einen anderen Umstand: Wusste der Verbrecher, dass ausnahmsweise (!) die hohe Summe von 2.000 Euro im ansonsten meist leeren Safe der NMS verwahrt war? Spielte gar Insiderwissen eine Rolle, oder war es ganz einfach Zufall und „Glück“ für den Einbrecher?

Spekulationen machen keinen Sinn. Todsicher ist eines: Der Täter ist strohdumm. Die ASO ist schon lange zu – die Mühe war vergebens. Und seine Abschlussaktion hat eine DNA-Spur gelegt, die ihm zum Verhängnis werden könnte. Da hätte er genausogut ein Röhrchen mit einer Blutprobe als „Visitenkarte“ hinterlegen können …