Erstellt am 03. Februar 2016, 04:13

von Martin Kalchhauser

Worte und Taten für’s Ehrenamt. Martin Kalchhauser über den Dank für freiwilliges Engagement.

Lob und Dank für ehrenamtliches Engagement gibt es aus Politikermund bei vielen Gelegenheiten. Ein Beispiel dafür war der Neujahrsempfang der Stadtgemeinde Horn. Da ging ein wahrer Ehrungs-„Regen“ auf die Freiwilligen nieder.

Abgesehen von Helfern in Feuerwehr und Rotem Kreuz, deren Organisationen außer Diskussion stehen, gibt es eine Reihe weiterer verdienstvoller Gruppen. So wird etwa in Sportvereinen nicht nur körperliche Ertüchtigung geboten. Auch das Gemeinschaftserlebnis, das sie bieten, ist wertvoll.

Wenn es um konkrete Hilfe geht, bleibt es oft bei Lippenbekenntnissen. Dabei ist von einer Bezahlung keine Rede, jedoch etwa von Rechtsanspruch auf Freistellungen oder Vorteile bei Bewerbungen um Jobs im (halb-)öffentlichen Bereich.

Unterstützung ehrenamtlichen Engagements in jeder Form kommt der Gesellschaft wieder zurück. Bei den Maßnahmen zur Unterstützung der Freiwilligen sollte gelten, was Moderator Wolfgang Welser beim Horner Ehrungsreigen meinte: „Theorien sind wertlose Modelle. Was zählt, ist das Handeln!“