Erstellt am 24. April 2016, 05:14

von Irene Tutschek

Konzert für den Frieden: Lieder ausgetauscht. Kulturen trafen einander auf musikalischem und kulinarischem Gebiet. Veranstaltung brachte 1.530 Euro Erlös ein.

Ein Konzert für den Frieden veranstalteten Anna-Maria Fabianek (Jugendchor »Canto«, Grafenberg), Elisabeth Jordan und Marie-Theres Schmidl (Jugendsinggruppe Eggenburg, vorne, v.l.), Gregor Keusch (Jugendsinggruppe Röschitz), Stefan Pfaunz (Bürgerkorps) und Lucia Gnauer (»Canto«).  |  NOEN, Irene Tutschek

Ein Konzert für den Frieden „von Jugendlichen für Jugendliche“ gab es im K-Haus. Das Benefizkonzert, bei dem die Liederwahl so getroffen wurde, dass sie den schweren Weg der Flüchtlinge beschrieb, brachte 1.530 Euro ein.

„Wollen ein Zeichen setzen“

Von „Mad Day“ von Roland Orzabal über „Das Flüchtlingslied“ von Thomas Stipsits bis hin zu „We Are The World“ von Michael Jackson wurden Stücke von der Jugendsinggruppe Eggenburg, dem Jugendchor „Canto“ aus Grafenberg, der Jugendsinggruppe aus Röschitz und einem Ensemble des Bürgerkorps Eggenburg gesungen. Aber auch afghanische Jugendliche aus dem Haus Said hatten Gedichte und Lieder aus ihrer Heimat vorbereitet.

„Mit diesem Konzert wollen wir ein Zeichen setzen – ein Zeichen dafür, dass es keine Politik oder Parteien braucht, die uns vorgeben, was wir tun dürfen oder können, sondern einfach nur Menschen, die Gemeinsames schaffen und Gutes tun wollen“, meinte Elisabeth Jordan, die Leiterin der Jugendsinggruppe Eggenburg, in ihren Abschlussworten.

„Mit diesem Konzert wollen wir Brücken bauen – von Röschitz nach Zogelsdorf und Grafenberg über Eggenburg nach Afghanistan.“ Einige Texte und Gedankengänge sorgten für nachdenkliche Gesichter bei den Zuhörern.

Nach dem Konzert bekamen die Besucher zwei Köstlichkeiten zum Verkosten: Die Firmlinge hatten einen Apfelstrudel gebacken, einige der jugendlichen Flüchtlinge dafür Balani, das sind pikante Teigtaschen.