Gars am Kamp

Erstellt am 27. August 2016, 06:31

von Rupert Kornell

Gebhard: „Wir sind, was Frauen brauchen!“. Mit Barbara Gebhard zieht im „la pura“ nun auch Schönheitschirurgie ein.

Barbara Gebhard, Fachärztin für plastische und ästhetische Chirurgie sowie für Allgemeinchirurgie, hat vor kurzem die Leitung Medizin und Therapie im Garser „la pura – women’s health resort“ übernommen.  |  NOEN, Rupert Kornell

Vor kurzem hat Barbara Gebhard die Leitung der Medizin und Therapie im „la pura“ übernommen. Über ihre neue Aufgabe sprach sie exklusiv mit der Horner NÖN.

NÖN: Wie sind Sie auf bzw. nach Gars gekommen?

Barbara Gebhard: Die Einrichtung war mir natürlich bekannt, ich habe ,la pura‘ immer als sehr spannend empfunden. Als man seitens der VAMED an mich herangetreten ist, meine Arbeit und meine Erfahrung einzubringen, um das Angebot in Gars zu erweitern, habe ich mich sehr geehrt gefühlt und das sehr gerne angenommen. Ich komme aus der onkologischen Brustchirurgie und habe viel in Frauengesundheitszentren gearbeitet. Außerdem bin ich auch plastische und ästhetische Chirurgin und so in einem Bereich tätig, der für Frauen sehr wichtig ist.

Gebiet, das zu einem Komplettangebot für die Frau gehört

NÖN: Das „la pura“ ist ja ursprünglich damit angetreten, ein Gesundheitszentrum für Frauen zu sein und keines für Schönheitschirurgie.

Drei Themen sind Frauen besonders wichtig: Stress durch Mehrfachbelastung, das Gewicht und Anti-Aging, also sich fitter und jünger zu fühlen. Wir werden keine Schönheitsklinik, aber es ist ein Gebiet, das zu einem Komplettangebot für die Frau gehört.

NÖN: Das heißt also, frau kann sich hier die Nase verkleinern oder den Bauch straffen lassen?

Nase und Bauch eingeschränkt, aber wir haben hier eine operative Einheit, die ausgebaut wurde, um Facelifting, Fettabsaugung und -transfer oder minimal-invasive Eingriffe bei Gesicht oder Brust durchführen zu können.

Wir wollen nicht stehen bleiben, sondern uns weiterentwickeln

NÖN: Werden nun mehr Frauen ins „la pura“ kommen?

Für Frauen ist es wichtig, etwas für ihre Gesundheit zu tun. Deswegen kommen sie in erster Linie her, weil sie sich hier wohlfühlen und auf dem Weg zur Gesundheit begleiten lassen wollen. Sie werden aber auch aufgrund unseres erweiterten Angebots zusätzlich zu Ambulatorium und Therapien kommen.

NÖN: Wo soll es hingehen? Oder ist bereits der Punkt erreicht, wo man sagen kann: ,Da sind wir, da bleiben wir!‘?

Wir wollen nicht stehen bleiben, sondern uns weiterentwickeln. Unser Fokus liegt darauf, was Frauen wichtig ist. Jetzt geht es ans Fein-Tuning, auf die Abstimmung mit neuesten Erkenntnissen, da ja die medizinische Entwicklung im stetigen Fluss ist. Unser Anspruch ist: Wir sind, was Frauen brauchen. Wir bieten ihnen alles und freuen uns, wenn sie das nach Hause mitnehmen können und es nachhaltig wirkt.

Zur Person

Persönliches: geboren 1966 in Salzburg, aufgewachsen in St. Gilgen, zwei Kinder (acht und zehn Jahre alt)

Berufliches: Medizinstudium in Innsbruck und Wien, Facharztausbildung in Allgemeinchirurgie sowie plastischer, ästhetischer und rekonstruktiver Chirurgie, langjährige internationale berufliche Tätigkeit in Deutschland (z.B. stellvertretende Klinikleiterin in Nürnberg), London und Mailand, Ordination in Wien

Hobbys: Sport (Laufen, Schifahren, Golf, Kraftsport), Musik (Klavier, Gitarre), Motorradfahren