Erstellt am 16. März 2016, 04:24

von Martin Kalchhauser

Leyrer+Graf baut in Horn aus. Bauunternehmen setzt um 1,5 Millionen einen Stock auf bestehendes Horner Bürogebäude. 600 m Zugewinn.

Auf das bestehende Bürogebäude der Firma Leyrer+Graf wird ein zweiter Stock gesetzt.  |  NOEN, Leyrer+Graf

„Wir sind in der Lage, unser Wachstum fortzusetzen, und denken langfristig“, erklärt Stefan Graf, Geschäftsführer der Firma Leyrer+Graf, auf die Frage, warum er in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Lage 1,5 Millionen Euro in das Horner Bürogebäude investiert. „Und wir sind in der glücklichen Lage, erfolgreich zu wachsen.“

Strategische Entwicklung und mehr Personal

Der Standort Horn soll sich mit der neuen Baustelle einmal mehr in die Erfolgsgeschichte des Unternehmens einreihen. 3,8 Millionen hat L+G 2007 in den Ausbau der Produktions- und Montagehalle der Holzbautechnik investiert.

2014 folgten 2,5 Millionen für den neuen Bauhof, in dessen unmittelbarer Nachbarschaft im Gewerbegebiet nun das Bürogebäude einen Stock draufgesetzt bekommt.

„Wir werden die Organisation der Firma neu aufstellen und strategisch weiterentwickeln. Da wird es unter anderem auch mehr Personal in Horn geben“, so Graf. An diesem Standort finden – abhängig von saisonalen Schwankungen – rund 220 Menschen im Bereich Bau, 120 weitere im Bereich der Holzbautechnik Arbeit.

„Druck aus dem Osten“ in Baubranche spürbar

Das Bürogebäude bekommt ein zweites Obergeschoß in Form einer Holzriegelkonstruktion. Hier entsteht Platz für 21 Mitarbeiter (Büros, Besprechungszimmer, …). Fast 600 m Platz wird geschaffen. Und es wäre nicht L+G, würde man nicht auch an die Zukunft denken.

Weil derzeit (noch) nicht das ganze L-förmige Gebäude aufgestockt wird, plant man bereits eine Erweiterungsmöglichkeit („Vorkehrung für eine Komplettaufstockung“) mit ein.

x  |  NOEN, Martin Kalchhauser

„Wir spüren den Druck aus dem Osten“, leugnet Graf den aktuellen Gegenwind in der Baubranche nicht. „Aber wir setzen, wo es nur geht, auf eigenes Personal. Denn unsere Mitarbeiter sind mit dem Unternehmen eng verbunden, daher ist auf sie einfach mehr Verlass.“

Graf freut sich, dass der Standort Horn sowohl im Bereich Hoch- als auch im Holzbau „voll auf Schuss“ ist: „Wir investieren buchstäblich in die Zukunft und machen uns trotz der schweren Zeit gerade jetzt für die kommenden Jahre fit.“