Erstellt am 20. Juni 2016, 10:12

von Rupert Kornell

Mehr Chancen durch mehr Wissen. „Mehr Wissen – mehr Chancen“ nennt sich ein Pilotprojekt, das als eine Kooperation von Schule, Wirtschaft und Sozialpartnern den Schülern den Weg in den Beruf durch eine Vielfalt an Informationen erleichtern soll.

 |  NOEN, Rupert Kornell

Vorgestellt wurde dieses im Bezirk einmalige Projekt im Turnsaal der Neuen Mittelschule (NMS) Horn, wo Eltern und Schüler der zweiten Klassen aus Horn und der NMS Weitersfeld sowie Vertreter von Arbeiter- und Wirtschaftkammer, Arbeitsmarktservice und Firmenchefs sowie die Berufsorientierungslehrer beider Schulen auch ein tolles Rahmenprogramm mit Tanz, Sport und Musik, ebenfalls von beiden Schulen gestaltet, erleben durften.

Karin Krapfenbauer (NMS Horn) gab nach der Begrüßung durch Direktor Heribert Naber einen Einblick in das Fach Berufsorientierung (BO) und die Intentionen, die mit dieser Zusammenarbeit durch das Einbeziehen von insgesamt 18 Betrieben von Weitersfeld über Horn bis Gars sowie der Sozialpartner begründet werden.

Praxisnähe ist eines der Ziele des BO-Projekts

„BO ist ein lebenslanger Prozess“, so Krapfenbauer. „Unser Ziel und das des Projekts ist es, die Kinder beim Entscheidungsprozess bestmöglich zu unterstützen, praxisnah zu arbeiten und Werbung für verschiedenste Berufe zu machen.“

Insgesamt 64 Kinder aus den zweiten Klassen der NMS Horn und 21 aus der NMS Weitersfeld nehmen daran teil, in den Prozess der Berufsfindung werden natürlich auch die Eltern stark eingebunden sein, wenn in der dritten und vierten Klasse im Fach BO unter anderem ein Stärkenworkshop, ein Tag der Schulen bzw. der Betriebe, der Begabungskompass, Berufspraktische, Messebesuche, Begabungstraining und vieles mehr angeboten werden.

Im Rahmen der Projektvorstellung konnten die Firmenvertreter über ihren Betrieb und den Ausbildungsweg berichten, Sabina Müller „Die Kooperation wird allen Beteiligten Vorteile bringen!“) von der Wirtschaftkammer gab quasi den Startschuss und war sich mit Arbeiterkammer- und AMS-Vertretern einig, dass hier ein praxisnahes Programm umgesetzt wird.

Viel Lob für die Schüler und alle Beteiligen hatte Regionalmanager Alfred Grünstäudl von der Außenstelle des Landesschulrates in Zwettl übrig, der viel Erfolg bei der Umsetzung der Ideen wünschte.