Erstellt am 21. Oktober 2015, 05:17

von Thomas Weikertschläger

Meiseldorf erhält Breitbandinternet. Empfangslücken in Kattau und Kleinmeiseldorf sind schon bald Vergangenheit.

Die Vorarbeiten für das Fundament für den neuen Handymasten, der künftig die Gemeinde Meiseldorf mit moderner LTE-Technologie versorgen wird, sind bereits getätigt. Bürgermeister Nikolaus Reisel rechnet damit, dass die Bauarbeiten in drei bis vier Wochen abgeschlossen sein werden. Foto: Thomas Weikertschläger  |  NOEN, Thomas Weikertschläger

Gute Nachrichten für die Bürger der Gemeinde Meiseldorf hat Bürgermeister Nikolaus Reisel: „Zu Weihnachten können die neuesten LTE-Handys unter die Christbäume gelegt werden!“

Denn der Mobilfunk-Anbieter A1 errichtet in der Nähe von Kleinmeiseldorf einen neuen Handymasten, der die bisherigen Versorgungslücken, die besonders in Kattau und in Teilen Kleinmeiseldorfs zu spüren waren, abdecken soll. Für Reisel besonders erfreulich: „Damit können wir ein Anliegen, das besonders die Jugend an mich herangetragen hat, erfüllen.“

Breitband-Internet ist für Gemeinde Vorteil

Denn neben der Verbesserung des Empfangs bei der Telefonnutzung können künftig alle Vorzüge der LTE-Technologie in Anspruch genommen werden. „Damit wird mobiles Breitband geboten – für die Zukunft einer Landgemeinde sehr erfreulich.“

Mit dem Ende der Bauarbeiten rechnet Reisel in drei bis vier Wochen: „Je nachdem wie es das Wetter zulässt.“ Gebaut wird auf Gemeindegrund, die Kosten übernimmt A1. Reisel: „Im Zuge der Vergabe der Lizenzen für das LTE-Netz wurden an die Anbieter Auflagen erteilt. Darunter fällt auch, dass Verbesserungsmaßnahmen von den Anbietern durchgeführt werden müssen.“

Meiseldorf sei bisher unterversorgt gewesen. Neben A1 könnten sich weitere Anbieter einmieten. „Bestrahlt“ wird von diesem dann auch die Gemeinde Sigmundsherberg.

Im Zuge der Bauarbeiten (die Stromverkabelung wurde bereits vorgenommen) wird auch gleich ein Lichtwellenleiter mitverlegt. Reisel: „Wenn der Breitbandausbau kommt, sind wir auf dieses Projekt gut vorbereitet. Die Lichtwellenleiter müssen dann nicht noch einmal eingeblasen werden.“ Daher seien dann auch größere bauliche Tätigkeiten nicht mehr nötig.

Wie seht ihr das Thema? Stimmt bei unserer Umfrage mit!