Erstellt am 22. Juni 2016, 13:40

von Martin Kalchhauser

Minister-Knie rebellierte: Infusionskur. Eggenburger Wolfgang Brandstetter musste die Hilfe der Zwettler Orthopädie in Anspruch nehmen. Infusionstherapie half, aber Krücke bleibt noch einige Wochen Begleiter.

Schon wieder guter Dinge: Minister Wolfgang Brandstetter im Landesklinikum Zwettl mit Oberarzt Jörg Zotter (links), der wie er aus Eggenburg kommt, und Primarius Manfred Weissinger. Foto: Brigitte Lassmann-Moser  |  NOEN, Brigitte Lassmann-Moser

An langwierigen „Nachwehen“ einer Meniskusoperation laboriert Justizminister Wolfgang Brandstetter und musste sich deshalb in der Vorwoche einer mehrtägigen Infusions-Kur auf der Fachabteilung für Orthopädie am Landesklinikum Waldviertel in Zwettl unterziehen.

Kuba-Besuch und Co. strengten sehr an

Ende Februar wurde der Eggenburger dort von Primarius Manfred Weissinger erfolgreich am Meniskus operiert. Der Knorpel war geschädigt und konnte „repariert“ werden. Doch dann schonte der Justizminister sein Bein zu wenig.

„Ich war danach unter anderem mit Bundespräsident Heinz Fischer auf Staatsbesuch in Kuba, und das war schon sehr anstrengend“, weiß Brandstetter, dass er sich die Verschlechterung maßgeblich selbst zuschreiben muss. Ab April setzten wieder schmerzhafte Beschwerden ein – ein Ödem war die Ursache.

Minister voll des Lobes über das Personal

Abhilfe schaffte eine Serie von Infusionen, für die der ÖVP-Politiker in der Vorwoche täglich mehrere Stunden in der Tagesklinik für Orthopädie im Zwettler Spital verbringen musste. Dort zeigte er sich im Gespräch mit der NÖN allerdings schon wieder guter Dinge. „Ich werde halt noch ein paar Wochen mit einem Stock gehen müssen, aber es wird schon wieder.“

Voll des Lobes ist Brandstetter über das Personal. Ausdrückliche Hochachtung erhalten neben dem Ärzteteam die sehr freundlichen, bemühten Pflegefachkräfte. „Ich war dort wirklich in allerbesten Händen.“

Übrigens: Einer der besten Freunde Brandstetters ist der Eggenburger Altbürgermeister Willi Jordan. Dieser musste sich bereits des Öfteren Operationen und Nachbehandlungen wegen seiner Wirbelsäulenprobleme in Zwettl unterziehen – und konnte die dortige Orthopädie ebenfalls immer nur wärmstens weiterempfehlen.